Über 230 Millionen zum Start: „Der Teufel trägt Prada 2“ gelingt ein fulminanter Kinostart
- Toni Schindele

- 4. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Andy Sachs und Miranda Priestly sind zurück auf der großen Leinwand und „Der Teufel trägt Prada 2“ liefert die ersten Zahlen von den weltweiten Kinokassen. Wird auch die Fortsetzung ein Hit?

„Der Teufel trägt Prada 2“ startet mit einem Paukenschlag an den Kinokassen. Allein am ersten Wochenende konnte die lang erwartete Fortsetzung weltweit rund 233 Millionen US-Dollar einspielen. Das entspricht rund 72 Prozent des gesamten Einspielergebnisses des ersten Teils, der 2006 mit einem Budget von etwa 40 Millionen US-Dollar insgesamt 326 Millionen Dollar erreichte. Bei Produktionskosten von rund 100 Millionen US-Dollar, zuzüglich eines geschätzten Marketingbudgets von 80 bis 120 Millionen US-Dollar, liegt die Gewinnschwelle bei etwa 300 bis 350 Millionen US-Dollar. Damit befindet sich der Film bereits nach wenigen Tagen klar auf Kurs in Richtung Profitabilität. Selbst wenn der Großteil des Publikums gleich zu Beginn ins Kino strömt, könnte der Film weltweit mehr als 500 Millionen Dollar einspielen.
Hält das Interesse jedoch über Wochen an und empfiehlt sich der Film weiter, sind auch Einnahmen zwischen 650 und über 750 Millionen Dollar möglich. Dass „Der Teufel trägt Prada 2“ aber heiß erwartet wurde, zeigten bereits die Abrufzahlen der Trailer. So war schon der Teaser mit 181,5 Millionen Aufrufen innerhalb von 24 Stunden der letztlich meistgesehene Film- und Serientrailer des Jahres 2025. Bemerkenswert ist zudem, dass die Fortsetzung sowohl bei Zuschauern als auch bei Kritikern gut ankommt. Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes erreicht die Fortsetzung einen Kritikerwert von 78 Prozent und übertrifft damit leicht den Vorgängerfilm mit 75 Prozent. Beim Publikum liegt der Wert mit 87 Prozent ebenfalls über dem ersten Teil mit 76 Prozent.
In „Der Teufel trägt Prada 2“ kehrt Anne Hathaway als Andy Sachs zurück, die inzwischen als etablierte Reporterin arbeitet und erneut in das Umfeld des Modemagazins Runway gerät. Dort ist noch immer Meryl Streep als Miranda Priestly die Chefin, die sich derweil mit einem massiven Reputationsproblem konfrontiert sieht, nachdem ein journalistisch unzureichend geprüfter Beitrag über ausbeuterische Produktionsbedingungen das Magazin unter Druck setzt. Außerdem gehören zum starbesetzten Ensemble unter anderem Emily Blunt, Kenneth Branagh und Stanley Tucci sowie prominente Cameos, so ist auch Lady Gaga mit von der Partie.





Kommentare