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Auch neben dem Barbenheimer-Phänomen der beste Film-Monat des Jahres: Das war der Juli 2023

Ein zentrales Thema war zweifellos das Barbenheimer-Phänomen. Währenddessen wurde Hollywood auch durch den historischen Gewerkschaftsstreik der Schauspieler und Drehbuchautoren lahmgelegt. Für beide Themen habe ich separate Artikel geschrieben, hier geht es nun um all das, was auch noch stattfand.


Bildnachweis: (l) © Capelight Pictures (r) © Paramount Pictures


So ist sicher bei vielen etwas untergegangen dass das als das Filmstudio BRON Studios Insolvenz anmeldete. Das kanadische Studio, das in den letzten 13 Jahren Filme von großem Kaliber wie „Joker“, „House of Gucci“ und „Ghostbusters: Legacy“ produziert hatte, konnte den finanziellen Druck nicht mehr aushalten. Aaron L. Gilbert, Mitgründer und CEO von BRON, schilderte die schwierige Lage des Unternehmens, das durch die COVID-19-Pandemie und den Hollywood-Streik stark beeinträchtigt wurde.


Eine weitere tragische Geschichte, die Schlagzeilen machte, war das Verschwinden des Tiefsee-Tauchboots Titan, das bei einem Einsatz zum Wrack der Titanic tragisch implodierte. Trotz Gerüchten, dass James Cameron eine Verfilmung dieses tragischen Vorfalls plane, dementierte der Filmemacher energisch solche Pläne und betonte die Sensibilität des Themas. Inmitten all dieser Nachrichten gab es jedoch auch Lichtblicke. Die kultige Zombie-Filmreihe „The Return of the Living Dead" kündigte ein Reboot an. Die Wiederbelebung dieser Serie, die seit Jahrzehnten eine treue Fangemeinde hat, verspricht düstere und humorvolle Abenteuer und befindet sich derzeit in der Produktion.


Der Monat begann mit einer vielfältigen Auswahl von Filmen, darunter François Ozons „Mein fabelhaftes Verbrechen“, Patrick Wilsons Horror-Schocker „Insidious: The Red Door“ und unter anderem „Miraculous: Ladybug & Cat Noir - Der Film“. Die zweite Woche im Juli brachte den heiß erwarteten Start von „Mission: Impossible 7 - Dead Reckoning Teil Eins“, bei dem Tom Cruise erneut in seiner ikonischen Rolle glänzte. Der Höhepunkt des Monats war zweifellos der 20. Juli mit Christopher Nolans „Oppenheimer“, sowie dem langersehnten „Barbie“-Film unter der Regie von Greta Gerwig, die gemeinsam das „Barbenheimer“-Phänomen schufen.

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