Christopher Nolan verrät, warum er keine RomCom drehen will: „Dahinter kann man sich bei Komödien nicht verstecken“
- Toni Schindele

- 24. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Christopher Nolan hat in seiner Filmografie zahlreiche Genres mit Elementen des Thrillers verbunden. Eine romantische Komödie fehlt jedoch und nach einer neuen Aussage des Regisseurs dürfte sich daran vorerst nichts ändern.

Ob „Memento“, die „Dark Knight“-Trilogie, „Inception“, „Interstellar“, „Dunkirk“ oder „Oppenheimer“: Christopher Nolan hat seine Filmografie immer wieder für neue Genres geöffnet. Fast überall treiben jedoch Spannung, Zeitdruck und psychologische Konflikte die Handlung an. Romantische Beziehungen bleiben Randerscheinungen, eine reine Komödie sucht man unter seinen bislang 13 Spielfilmen vergeblich. Warum sich daran vorerst wenig ändern dürfte, verriet Nolan am 23. Juli in der US-Sendung „The Tonight Show Starring Jimmy Fallon“. Als der Moderator eine mögliche RomCom ins Spiel brachte, antwortete er: „Eine romantische Komödie zu drehen, wäre unglaublich schwierig.“
Nicht etwa, weil Nolan mit dem Genre wenig anfangen könnte: Er sehe solche Filme gerne, erklärte der Regisseur. Gerade deshalb wisse er, wie schwer es sei, ein Publikum zuverlässig zum Lachen zu bringen. Bei einem Drama könne man sich noch einreden, die Zuschauer hätten eine Szene möglicherweise nicht verstanden. Humor erlaubt diese Ausflucht nicht: Entweder der Witz zündet – oder der Saal bleibt still. „Dahinter kann man sich bei Komödien nicht verstecken“, sagte Nolan. Das unmittelbare Risiko des Scheiterns mache ihm nach eigener Aussage regelrecht Angst.





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