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„Die Päpstin“ vorerst auf Eis: Constantin Film stoppt Serien-Großprojekt

Autorenbild: Toni Schindele
Toni Schindele
20. Aug.
1 Min. Lesezeit

Das Serien-Großprojekt „Die Päpstin“ mit Jella Haase wird vorerst nicht gedreht. Wenige Wochen vor dem für Oktober geplanten Drehstart hat Constantin Film die Produktionsvorbereitungen gestoppt. Über die Gründe dafür gibt es allerdings unterschiedliche Darstellungen.


Symbolbild zu „Die Päpstin“: Die Silhouette eines Papstes mit Mitra und Kreuzstab hebt sich vor einem hellblauen Himmel ab.
Bildnachweis: Jamiga von Getty Images via Canva

Jella Haase in der Titelrolle, sechs Folgen und ein kolportiertes Budget von rund 20 Millionen Euro: Mit „Die Päpstin“ sollte Donna Woolfolk Cross’ Bestseller noch einmal in großem Maßstab als Serie adaptiert werden. Im Oktober 2026 sollten die Dreharbeiten beginnen, doch dazu kommt es vorerst nicht. Die Welt berichtete zunächst, ein ausländischer Finanzierungspartner sei kurzfristig aus dem Projekt ausgestiegen und habe damit den Produktionsstopp ausgelöst. Constantin Film widerspricht allerdings genau diesem Punkt: Ein Finanzierungspartner sei nicht abgesprungen. Den Produktionsstopp selbst bestätigt das Unternehmen jedoch und verweist stattdessen auf offene Fragen bei Besetzung und Budget, die sich bis zum geplanten Drehstart nicht mehr hätten klären lassen.


Dabei waren die Vorbereitungen bereits weit fortgeschritten. Auf der Hohenzollernfestung Wülzburg bei Weißenburg, die als einer der Hauptdrehorte vorgesehen war, waren bereits Kulissen aufgebaut worden. Diese sollen nun wieder abgebaut und eingelagert werden. Ob die Dreharbeiten zu einem späteren Zeitpunkt doch noch beginnen können, ließ Constantin Film bisher offen. Mit „Die Päpstin“ sollte erneut Joans Geschichte erzählt werden, die sich im Rom des 9. Jahrhunderts als Priester ausgibt und in die Machtkämpfe am päpstlichen Hof gerät. Jella Haase war für die Titelrolle vorgesehen, Katrin Gebbe und Facundo Scalerandi sollten Regie führen.

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