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Fantasy Filmfest kündigt Eröffnungs- und Abschlussfilm seiner Jubiläumsausgabe an

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • 22. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Das Fantasy Filmfest hat die beiden Eckpunkte seiner 40. Ausgabe bekannt gegeben. Eröffnet wird das Festival mit einem australischen Horrorfilm, zum Abschluss folgt ein prominent besetzter Science-Fiction-Thriller aus Südkorea.


Banner zur 40. Ausgabe des Fantasy Filmfests: Eine Person geht nachts auf eine leuchtende Gestalt zu, daneben stehen Logo sowie Termine für Berlin, Hamburg, Köln, München, Nürnberg, Stuttgart und Frankfurt.
Bildnachweis: © Fantasy Filmfest

Seit 1987 bringt das Fantasy Filmfest internationale Genreproduktionen auf deutsche Leinwände, die im regulären Kinoprogramm oft keinen Platz finden. Horror, Thriller und Science-Fiction bilden den Kern, ergänzt um Fantasy, schwarze Komödien, Anime und ungewöhnliche Independentfilme. Die Jubiläumsausgabe zieht im September erneut durch sieben Städte: Los geht es vom 2. bis 9. September in Berlin und Hamburg, danach folgen Köln, München und Stuttgart vom 9. bis 16. September, Nürnberg vom 16. bis 23. September und Frankfurt vom 23. bis 30. September. Als Eröffnungsfilm zeigt das Festival Adrian Chiarellas Spielfilmdebüt „Leviticus“. Darin kommen sich Naim und Ryan in einer streng religiösen australischen Gemeinde näher und müssen verbergen, was zwischen ihnen entsteht.


Als Ryans Treffen mit dem Predigersohn Hunter öffentlich wird, greifen religiöse Hardliner ein und unterziehen die Jugendlichen einer Konversionsbehandlung. Der vermeintliche Exorzismus bleibt nicht bei psychischem Druck: Eine übernatürliche Macht beginnt, ihre verdrängten Gefühle gegen sie zu richten. Joe Bird, Stacy Clausen und Jeremy Blewitt spielen die Hauptrollen. „Leviticus“ feierte im Januar 2026 beim Sundance Film Festival Premiere und hat bislang keinen deutschen Verleih. Wer ihn also hierzulande auf der großen Leinwand sehen will, hat erstmals gesichert durch das Fantasy Filmfest eine Gelegenheit. Den Abschluss der 40. Ausgabe des Fantasy Filmfests bildet „Hope“, der erste Film des südkoreanischen Regisseurs Na Hong-jin seit „The Wailing“ vor zehn Jahren.


In Hope Harbor, unweit der demilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea, hinterlässt ein unbekanntes Wesen Tote, verwüstete Geschäfte und eine ratlose Polizei. Polizeichef Bum-seok und seine Kollegin Sung-ae halten zunächst einen Tiger für den Angreifer, doch die Spuren führen zu einer Bedrohung, gegen die weder Gewehre noch zahlenmäßige Überlegenheit helfen. Als sich Jäger in den umliegenden Wald aufmachen, kippt die Suche endgültig: Nicht sie verfolgen das Wesen, sondern das Wesen sie. Zum Ensemble gehören neben Hwang Jung-min und Zo In-sung auch Taylor Russell, Alicia Vikander sowie Michael Fassbender. „Hope“ lief 2026 im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes und startet nach dem Fantasy Filmfest auch noch regulär in ganz Deutschland am 8. Oktober über Mubi in den deutschen Kinos.

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