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Kevin Feige verrät Marvels Zukunftspläne bis ins Jahr 2042

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • 24. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Marvel bereitet die Zukunft seines Filmuniversums bereits für die kommenden anderthalb Jahrzehnte vor. Studiochef Kevin Feige skizzierte zugleich, wie „Avengers: Secret Wars“ das MCU neu ordnen und den X-Men eine zentrale Rolle in der nächsten Ära übertragen soll.


Marvel-Chef Kevin Feige spricht bei einer Comic-Con-Veranstaltung mit einem Mikrofon in der Hand über die Zukunft des MCU.
Bildnachweis: Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Was 2008 mit „Iron Man“ begann, ist längst weit mehr als eine Filmreihe: 37 Kinofilme, zahlreiche Serien und mehr als 32 Milliarden US-Dollar später ist das MCU das erfolgreichste Franchise der Kinogeschichte. Die Fäden laufen seit Beginn bei Kevin Feige zusammen. Seit 2007 leitet er Marvel Studios, seit 2019 gibt er als Chief Creative Officer zusätzlich die kreative Richtung des gesamten Unternehmens vor – und damit auch, wohin sich das MCU als Nächstes bewegt. Wie weit Feige dabei vorausdenkt, verriet er nun bei einem Presseauftritt in Shanghai. „Wir saßen gerade in einem Besprechungsraum der Marvel Studios und haben Filme bis 2042 geplant“, sagte er dem chinesischen Magazin Watching Hollywood laut einer Übersetzung von IGN.


Ein fertiger Fahrplan für die kommenden 16 Jahre ist das allerdings nicht. Feige selbst bremste die Erwartungen: „Ob wir es bis 2042 schaffen? Wer weiß? Werden es diese Filme sein? Wer weiß?“ Zunächst muss das Studio ohnehin seine laufende Geschichte zu Ende erzählen. „Avengers: Doomsday“ und „Avengers: Secret Wars“ sollen die Multiversum-Saga abschließen und zugleich Erzählstränge zusammenführen, die bereits vor dem Start des MCU entstanden – darunter jene der ursprünglichen X-Men. „Wir wollen zwei Dinge tun“, erklärte Feige: Geschichten beenden, „die lange vor ‚Iron Man‘ begannen“, und gleichzeitig „die Weichen für die Zukunft stellen“. Wohin diese Weichen führen, wird bereits deutlicher.


„Avengers: Secret Wars“ soll die Multiversum-Saga nicht nur beenden, sondern das MCU von Grund auf neu ordnen. „‚Avengers: Endgame‘ war wirklich ein Ende, und seitdem haben wir viel Neues ausprobiert und experimentiert“, sagte Feige. Die anschließende Neuordnung beschrieb er als „einen Anfang“. Danach soll ein „strafferes, vereinfachtes, einheitliches Universum“ entstehen, das wieder leichter zu überblicken ist. Manches werde darin vertraut wirken, „aber vieles, vieles wird völlig neu sein“. „Im Kern werden die X-Men stehen“, kündigte Feige an. Dabei denkt Marvel offenbar weit über Wolverine und das klassische Team hinaus: „Im Grunde ist es ein Universum, eine mehrteilige Saga. Darauf läuft vieles von dem hinaus, woran wir arbeiten.“


Die Mutanten sind damit nicht bloß für einen einzelnen Ensemblefilm eingeplant, sondern sollen die nächste große Erzählphase des MCU prägen. Auch Miles Morales rückt näher an sein Realfilmdebüt. Nach dem Abschluss von Sonys animierter „Spider-Verse“-Reihe soll die Figur nach Feiges Vorstellung den Sprung in die Welt der Live-Action-Filme schaffen. „Wir haben definitiv Pläne“, erklärte er. Mit seiner Produktionspartnerin Amy Pascal habe er bereits ausführlich darüber gesprochen, welche Geschichten die kommenden Spider-Man-Filme erzählen könnten.

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