Kinostart steht fest: Dreharbeiten zu Doris Dörries neuem Kinofilm „Frau Winkler verlässt das Haus“ abgeschlossen
- Toni Schindele

- 15. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Die Dreharbeiten zu Doris Dörries neuem Kinofilm „Frau Winkler verlässt das Haus“ sind abgeschlossen. Gedreht wurde in den vergangenen Wochen an mehreren Schauplätzen in Nord- und Süddeutschland. Der Kinostart ist bereits terminiert.

Mit dem Ende der Dreharbeiten geht Doris Dörries 22. Spielfilm in die Postproduktion. „Frau Winkler verlässt das Haus“ entstand in Hamburg, Lübeck und Bayern und ist die erste Kinoarbeit der Regisseurin und Drehbuchautorin nach „Freibad“ aus dem Jahr 2022. In den Hauptrollen sind Angela Winkler und Laura Tonke zu sehen. Den deutschen Kinostart übernimmt Wild Bunch Germany, der Film soll am 24. September 2026 in die Kinos kommen. Inhaltlich ist „Frau Winkler verlässt das Haus“ im Jahr 2030 angesiedelt und erzählt die Geschichte der 80-jährigen Frau Winkler, die nach dem frühen Tod ihres Mannes allein mit ihrer Tochter Emi lebt. Als Emi ein neues Theaterengagement annimmt, kann sie sich nicht länger um ihre Mutter kümmern. Die Pflege übernimmt ein Roboter, den Frau Winkler zunächst ablehnt, dem sie später jedoch den Namen Pawlowitsch gibt.
Jedoch ist Pawlowitsch nicht nur eine künstliche Pflegekraft: Der Roboter ist außerdem noch dazu programmiert, Frau Winkler zu töten, sobald ihre Vitalwerte einen kritischen Punkt unterschreiten. Pawlowitsch sagt ihr seine Unterstützung zu – doch wie belastbar ist dieses Versprechen wirklich? Die Geschichte stellt damit eine grundlegende Frage: Was bedeutet Verlässlichkeit, wenn sie nicht von einem Menschen, sondern von einer Maschine ausgeht, und wo verlaufen die Grenzen zwischen programmiertem Handeln und moralischer Verantwortung? Regie und Drehbuch stammen von Doris Dörrie, die seit den 1980er-Jahren zu den prägenden Stimmen des deutschen Kinos zählt und mit Filmen wie „Männer“, „Ich und Er“ oder „Kirschblüten – Hanami“ ein breites Publikum erreichte. Die Kamera führte Leah Striker, für das Szenenbild zeichnet Bernd Lepel verantwortlich, das Kostümbild stammt von Sabine Keller.





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