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Kritik zu "Keine Zeit zu sterben": Ein würdiger Abschluss für Daniel Craig´s "James Bond"?

„Mein Name ist Bond. James Bond."


Über 3,1 Mrd. Dollar haben die Einsätze von Daniel Craig als 007 bislang eingespielt – Skyfall und Spectre waren sogar die umsatzstärksten Filme der gesamten Reihe. In KEINE ZEIT ZU STERBEN kehrt der smarte Engländer unter der versierten Regie von Cary Fukunaga (Beasts of No Nation, True Detective) nun endlich als Ian Flemings eleganter Superspion zurück. Mit der 25. Mission setzt das langlebigste Kinofranchise aller Zeiten die Storyline um Craigs vielschichtige Interpretation der Kultfigur fort und konfrontiert 007 mit seiner bislang größten Herausforderung.


James Bond (Daniel Craig) hat seine Lizenz zum Töten im Auftrag des britischen Geheimdienstes abgegeben und genießt seinen Ruhestand in Jamaika. Die friedliche Zeit nimmt ein unerwartetes Ende, als sein alter CIA-Kollege Felix Leiter (Jeffrey Wright) auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Ein bedeutender Wissenschaftler ist entführt worden und muss so schnell wie möglich gefunden werden. Was als simple Rettungsmission beginnt, erreicht bald einen bedrohlichen Wendepunkt, denn Bond kommt einem geheimnisvollen Gegenspieler auf die Spur, der im Besitz einer brandgefährlichen neuen Technologie ist.


Das neue und letzte Filmabenteuer von Daniel Craigs James Bond begeht neue Wege und ist sicher einer der mutigsten wie auch gewagtesten Interpretationen des ikonischen Agenten. So ist die Liebe ein elementarer Bestandteil von Bonds Handeln und nicht der Auftrag ihrer Majestät...

Bildnachweis: Von Liam Mendes - Daniel Craig, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22952328



Im neuen James Bond-Film werden zwar neue Wege eingeschlagen, doch es werden insgesamt sehr viele Wege eingeschlagen und so gibt es in den 163 Minuten Lauflänge doch die eine oder andere Länge.

Mit den typischen Bondelementen und einem Daniel Craig der alles in seinem letzten Bondfilm aus sich herausholt, kann man die eine oder andere Schwäche des Drehbuchs abmildern: Denn auch neben Daniel Craig funktioniert der Film auf schauspielerischer Ebene gut.

Gerade der diesmalige Schurke Safin, der von Rami Malek verkörpert wird, ist großartig gespielt und eines finalen Teils würdig. Doch leider kommt er viel zu kurz...

Die Actionszenen sind äußerst gut gelungen und sind gleichermaßen mit einer ungewöhnlichen Härte sehr eindrucksvoll. Die Musik ist geprägt vom ikonischen Thema und begleitet das letzte Abenteuer mit bombastischen Tönen.



„Die eigentliche Funktion des Menschen besteht darin, zu leben, nicht zu existieren. Ich werde meine Tage nicht damit verschwenden, sie zu verlängern. Ich werde meine Zeit nutzen.“


Jack London.



Fazit:

Bist du ein James Bond-Fan, solltest du „Keine Zeit zu sterben“ auf jeden Fall anschauen. Bist du kein allzu großer Fan von James Bond, wirst du die eine oder andere Länge stärker spüren und dennoch wird auch dir der Film Freude bereiten!

7 von 10 Punkten

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