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Nach „Spider-Man: Brand New Day“: Sadie Sink spricht offen über ihre X-Men-Zukunft

Autorenbild: Toni Schindele
Toni Schindele
10. Aug.
2 Min. Lesezeit

Monatelang durfte Sadie Sink nicht einmal verraten, wen sie in „Spider-Man: Brand New Day“ spielt. Nun ist das Geheimnis gelüftet und nun spricht die Schauspielerin erstmals darüber, was Marvel mit Jean Grey und den X-Men als Nächstes vorhat.


Sadie Sink neben einer actionreichen Szene aus „Spider-Man: Brand New Day“, in der Spider-Man über den Dächern von New York gegen mehrere Gegner kämpft.
Bildnachweis: (l) ©2025 CTMG. All Rights Reserved. MARVEL and all related character names: © & ™ 2025 (r) Pietro Luca Cassarino, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Achtung, der folgende Artikel enthält Spoiler zu „Spider-Man: Brand New Day“.


Noch vor wenigen Wochen musste Sadie Sink bei Fragen zu ihrer geheimnisvollen MCU-Rolle nahezu jedes Wort abwägen. Seit dem Kinostart von „Spider-Man: Brand New Day“ ist damit Schluss: Sink spielt tatsächlich Jean Grey und damit eine der wichtigsten Figuren aus dem X-Men-Kosmos. Nun hat die „Stranger Things“-Darstellerin erstmals ausführlicher darüber gesprochen, wie es für ihre Figur nach dem neuen Spider-Man-Film weitergeht. Denn Jean Greys Auftritt an der Seite von Tom Hollands Peter Parker soll keineswegs ein einmaliger Ausflug bleiben. So hat sich Sink bereits mit „X-Men“-Regisseur Jake Schreier getroffen: „Er wusste, dass ich zu diesem Zeitpunkt das einzige fehlende Puzzleteil war, weil ich die einzige etablierte Mutantin war“, erinnert sich Sink im Gespräch mit Entertainment Weekly.


Weiter meinte sie: „Es ist spannend, ganz am Anfang dabei zu sein. Jetzt, wo es veröffentlicht ist und über die X-Men gesprochen wird und es tatsächlich passiert, ist es total aufregend, darüber nachzudenken, was als Nächstes für sie kommt.“ Dabei ist Sink auch in Teile der Suche nach ihren künftigen Mitspielern eingebunden. „Bei manchen Charakteren ist es wichtig, die Chemie zwischen uns zu spüren“, erklärt sie. Welche Darsteller sie in dem Zuge bei den sogenannten Screen-Tests bereits getroffen hat, behält Sink aber für sich. Zu den zahlreichen Namen, die derzeit rund um den Film kursieren, sagt sie lediglich: „Ich weiß, was stimmt.“ Sink zufolge setzt Marvel bei seinem Neustart zunächst auf eine jüngere Generation von Mutanten.


Besonders freue sie sich darauf, künftig Teil eines größeren Ensembles zu sein: „Jetzt, wo sich alles langsam formiert, freue ich mich total darauf, endlich mit einer Gruppe von Leuten zusammenzuleben und das Gefühl zu haben, ein richtiges Team zu sein.“ Auch für Jean Grey selbst ist offenbar eine längerfristige Entwicklung vorgesehen. Sink erklärte, dass die Figur unabhängig davon, wie oft sie künftig auftreten werde, noch viel zu bieten habe. Eine längerfristige Verpflichtung habe sich für sie deshalb letztlich wie ein „No-Brainer“ angefühlt. Entscheidend ist für Sink dabei gerade, dass Jean in „Spider-Man: Brand New Day“ noch nicht als fertige Superheldin erscheint. Man begegne ihr vielmehr „verletztes, junges Mädchen, das nicht weiß, was es mit seiner Superkraft auf sich hat“. Bis zu diesem Zeitpunkt habe diese in ihrem Leben ausschließlich Schaden angerichtet.


Gerade der Weg von diesem Ausgangspunkt hin zu jener Jean Grey, die als Heldin und guter Mensch bekannt ist, mache die Figur für Sink besonders interessant. Darin sieht Sink zugleich einen wesentlichen Grund für die Faszination der X-Men. Viele dieser Figuren hätten nicht als Helden begonnen oder durch ihre Fähigkeiten erhebliche Schwierigkeiten erfahren. „Es sind keine Dinge, die sie sich ausgesucht haben“, fasst Sink diesen Gedanken zusammen. Die Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Marvel die X-Men ohnehin immer deutlicher ins Zentrum seiner Zukunft rückt. Erst vor wenigen Wochen hatte Marvel-Studios-Chef Kevin Feige erklärt, dass die Mutanten künftig eine zentrale Rolle im MCU übernehmen sollen.

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