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Oscar-Academy fördert neue Drehbuchautoren: Nicholl Fellowships 2025–2026 vergeben

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • 24. März
  • 2 Min. Lesezeit

Die Academy fördert den Nachwuchs und lenkt den Blick auf ein oft übersehenes Programm abseits der Oscars. Mit den Nicholl Fellowships in Screenwriting 2025–2026 hat die Organisation nun ihre diesjährigen Stipendiaten bekanntgegeben.


Goldene Oscar-Statuetten im Dolby Theatre in Ovation Hollywood beim roten Teppich der 98. Oscar-Verleihung am 15. März 2026.
Bildnachweis: ©AMPAS

Wenn von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences die Rede ist, denken viele fast automatisch an die Oscars. Das liegt nahe, schließlich ist die Institution vor allem durch die Verleihung der Academy Awards weltweit bekannt. Tatsächlich versteht sich die Organisation jedoch auch als Förderinstanz für die Filmkunst, die über Preise hinaus Forschungsarbeit unterstützt und gezielt Programme zur Entwicklung neuer Talente initiiert. Zu diesen gehört das 1986 gegründete Don and Gee Nicholl Fellowships in Screenwriting, ein Stipendienprogramm für nicht-professionelle Drehbuchautoren. Die Förderung ist dabei an die Fertigstellung eines abendfüllenden Drehbuchs gebunden; die Rechte an den Projekten verbleiben aber vollständig bei den Autoren selbst.


Neben der finanziellen Förderung umfasst das Programm vor allem Zugang zu Branchenkontakten, Workshops und Mentoringformaten. Dazu zählen auch Austauschformate mit Oscar-Nominierten wie auch Oscar-Gewinneren sowie langfristige Förderung über das Alumni-Programm der Academy. Für den Jahrgang 2025–2026 wurden laut offizieller Mitteilung der Academy drei Einzelpersonen und zwei Autorenteams ausgewählt. Grundlage bildete ein Auswahlverfahren, bei dem mehr als 500 Academy-Mitglieder Drehbücher sichteten und zehn Finalisten bestimmten. Die finale Auswahl traf ein 23-köpfiges Nicholl-Komitee unter Leitung von Kim Taylor-Coleman und Julie Lynn.


Die Nicholl-Stipendiaten 2025–2026 im Überblick:

  • Leo Aguirre für „Verano“: Coming-of-Age-Drama über Migration, Identität und Zugehörigkeit im sommerlichen Texas

  • Omar Al Dakheel und Elie El Choufany für „The Washroom“: Drama über religiöse Praxis, gesellschaftliche Konflikte und eine verbotene Beziehung in einer US-Kleinstadt

  • Sara Crow und David Rafailedes für „Satoshi“: Jugenddrama über Finanzkrise, Ungleichheit und die Entstehung einer digitalen Währung

  • Lynn McKee für „I’m Ready to Go Anywhere“: Sozialdrama über Kindheit, Verantwortung und Ausbruchsfantasien im Phoenix der 1980er-Jahre

  • Katla Sólnes für „Eruption“: Historisches Drama über eine Ehekrise im isländischen Hochland vor dem Hintergrund vulkanischer Naturgewalten

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