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Regisseur Daniél Espinosa äußert sich zu den enttäuschenden „Morbius“-Kritiken...

Seit dem 31. März 2022 ist der neuste Film vom Hause Marvel in den Kinos - „Morbius“ - doch die bisherigen Kritiken sind überwiegend negativ, nahezu vernichtend. Wie der „Morbius“-Regisseur Daniél Espinosa mit der üblen Kritik umgeht, erzählte er nun in einem Interview gegenüber „JoBlo“: „Der Kernpunkt ist, dass es eine merkwürdige Sache ist, etwas so Öffentliches zu produzieren“ wie der 45-jährige Regisseur zugab. Er selbst trage „eine Menge Selbsthass“ in sich, weshalb er „selbst viel Kritik“ an seiner eigenen Arbeit habe. Dennoch sei er stolz darauf, was er tue. Und in seinen acht Regiearbeiten gibt es Teile, auf die er „sehr stolz“ sei.

Bildnachweis: Von Frankie Fouganthin - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=24361300


Aber auch beim Publikum kam „Morbius“ nur recht durchwachsen an, die ersten Einspielergebnisse lassen durchaus zu wünschen übrig. Am ersten Wochenende wurden etwa 39 Millionen US-Dollar eingespielt, keine Vollkatastrophe, aber auch weit entfernt von einem guten Einspielergebnis. Marvel´s weiterer Anti-Held „Venom“ konnte mit beiden Filmen deutlich höhere Einspielergebnisse zur selben Zeit einspielen, sogar mehr als doppelt zu hoch. International startete der Film zwar mit 84 Millionen Dollar, doch mit Blick auf das 75 Millionen US-Dollar teure Produktionsbudget, hält sich der Erfolg in Grenzen. Schließlich sind die Kosten für die Marketingabteilung noch nicht mit eingerechnet.

Eigentlich hat Sony das Vorhaben, die düstere Seite des Marvel Cinematic Universe (MCU) zu beleuchten, um die Geschichten ihrer Anti-Helden zu erzählen, doch bei so überschaubarer Resonanz bleibt abzuarten, ob „Dr. Michael Morbius“ zurückkehren wird...

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