Das Kinofest 2026: Alle Infos, teilnehmende Kinos und Highlights

Fünf Euro, zwei Tage und mehr als 700 teilnehmende Kinos: Am 12. und 13. September geht das Kinofest in seine fünfte Runde und startet nach einem Rekordjahr mit entsprechend hohen Erwartungen.

Volle Säle, lange Schlangen und ein Wochenende, an dem das Kino plötzlich wieder zum Massenereignis wurde: Knapp 1,65 Millionen Menschen strömten 2025 zum Kinofest in die deutschen Kinos, 38 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit wurde die vierte Ausgabe zum besucherstärksten Kino-Wochenende des Jahrzehnts. Mehr als 700 Häuser waren dabei und auch 2026 beteiligen sich wieder über 700 Kinos mit mehr als 2.700 Leinwänden. Was 2022 als neues Aktionswochenende begann, ist damit längst fest im deutschen Kinokalender verankert und feiert nun seine fünfte Ausgabe. An diesem September-Wochenende heißt es deshalb wieder: fünf Euro zahlen und unabhängig von Film oder Saal ins Kino gehen. Damit kostet ein Ticket nicht einmal halb so viel wie im ersten Halbjahr 2026, als ein Kinobesuch im Schnitt 10,57 Euro kostete.
Eine Übersicht aller teilnehmenden Kinos gibt es auf der Kinofest-Webseite.
Viele Kinos machen aus den zwei Tagen zudem wieder mehr als nur eine Rabattaktion und ergänzen ihr Programm um Gewinnspiele oder besondere Vorstellungen. Dazu gehören auch mehrere Vorpremieren für alle, die beim Kinofest nicht bloß nachholen wollen, was ohnehin schon läuft. So kann man bereits „Spa Weekend“ mit Leslie Mann, Anna Faris und Michelle Buteau oder etwa das Sportdrama „Adams Acht“ mit Heino Ferch, Oliver Masucci und Felix Kammerer sowie den Buddy-Actionfilm „Runner“ sehen, in dem Alan Ritchson und Owen Wilson eine Spenderleber rechtzeitig ins Krankenhaus bringen müssen, während ihnen ein Kartell dicht auf den Fersen ist. Hinzu kommt der Animationsfilm „David“, der laut Kinostar-Verleih beim Kinofest in zumindest rund 67 Kinos zu sehen sein soll.
Auch ältere Publikumslieblinge schaffen es zum Kinofest noch einmal zurück auf die große Leinwand: „Shrek – Der tollkühne Held“ feiert beispielsweise sein 25. Jubiläum, für jüngere Besucher steht erneut das Disney Channel Mitmachkino bereit und wer es doch lieber etwas härter mag, dürfte vielleicht im FSK-18-Actionfilm „Hard Boiled“ aus dem Jahr 1992 von John Woo fündig werden, in dem Chow Yun-fat als Inspektor „Tequila“ Yuen einem Waffenschieberring durch Hongkongs Unterwelt nachjagt. Wer aber lieber im aktuellen Programm bleibt, hat ebenfalls reichlich Auswahl. So sind mit Christopher Nolans dreistündigem Epos „Die Odyssee“ und Marvels Superheldenabenteuer „Spider-Man: Brand New Day“ mit Tom Holland, Zendaya und Sadie Sink noch immer zwei große Blockbuster dabei.
Frisch aus dem fiktiven bayerischen Dorf Niederkaltenkirchen ist die inzwischen zehnte Eberhofer-Krimikomödie „Steckerlfischfiasko“ angelaufen, in der Polizeihauptmeister Franz Eberhofer nach dem Mord am örtlichen Steckerlfischkönig zwischen Volksfestclans und Golfclub ermittelt. Auch vollständig in Bayern gedreht, aber im mittelalterlichen England angesiedelt, ist der Historienfilm „The Uprising – Für die Freiheit“ mit Andrew Garfield als Bauer Ploughman, der sich dem Aufstand gegen die englische Krone anschließt. Sandra Hüller ist derweil an der Seite von Hanns Zischler und August Diehl im Nachkriegsdrama „Vaterland“ als Erika Mann zu sehen, während Alicia MacDonalds „Finding Emily“ auf klassische Romcom setzt.
Wer es düsterer und gruseliger mag, kann zudem aktuell aus einer sehr breiten Auswahl an Horrorfilmen wählen. So gibt es neben Jane Schoenbruns „Teenage Sex and Death at Camp Miasma“ auch den sechsten Ableger der „Insidious“-Reihe oder „Backrooms – Everything Must Go“, die Verfilmung des gleichnamigen Internetphänomens um scheinbar endlose, menschenleere Räume. Für Familien stehen unter anderem „Toy Story 5“, „Minions & Monster“ und „Zauberhafte Schwestern 2“ bereit. Eines sollte man dabei aber im Blick behalten: Einen einheitlichen Spielplan gibt es beim Kinofest nicht. Jedes Kino stellt sein Wochenende selbst zusammen. Wer sich also bereits auf einen bestimmten Film freut, sollte deshalb besser nicht erst spontan an der Kinokasse auftauchen.





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