141 Millionen zum Start: „Der Astronaut – Project Hail Mary“ gelingt ein galaktisch starker Kinostart
- Toni Schindele

- vor 8 Stunden
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Mit einem ungewöhnlich starken Startwochenende sorgt „Der Astronaut – Project Hail Mary“ international für Aufmerksamkeit an den Kinokassen. Der Science-Fiction-Film mit Sandra Hüller und Ryan Gosling erreicht bereits zum Auftakt hohe Einnahmen.

Vor rund zwei Jahren sorgte Sandra Hüller international für Aufsehen und war mit ihrer Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin endgültig auch über Deutschland hinaus im Fokus der Branche angekommen. Nun sorgt die deutsche Schauspielerin erneut für Aufmerksamkeit – diesmal an den weltweiten Kinokassen. Gemeinsam mit Ryan Gosling, der 2024 für „Barbie“ ebenfalls für einen Oscar nominiert war, übernimmt sie eine der Hauptrollen in „Der Astronaut – Project Hail Mary“. Der Film erzählt die Geschichte des Molekularbiologen Ryland Grace, der ohne Erinnerung an Bord eines Raumschiffs erwacht und eine Mission zur Rettung der Menschheit erfüllen muss. Sandra Hüller spielt die Leiterin des titelgebenden Projekts. Die Buchvorlage „Project Hail Mary“ erschien 2021 und hielt sich mehrere Wochen auf der Bestsellerliste der New York Times.
Der von Phil Lord und Chris Miller inszenierte Science-Fiction-Film ist nun weltweit in über 80 Ländern gestartet und verzeichnet zum Kinostart ein Einspielergebnis von rund 141 Millionen US-Dollar, was etwa 130 Millionen Euro entspricht. Davon entfallen rund 81 Millionen US-Dollar auf den US-Markt, während internationale Territorien etwa 60 Millionen US-Dollar beisteuern. In insgesamt 60 Ländern erreichte der Film den ersten Platz der Kinocharts. In den USA knackt der Film damit zudem gleich mehrere Bestwerte: Denn mit einem Start von rund 81 Millionen US-Dollar handelt es sich um den erfolgreichsten Kinostart in der Geschichte von Studio Amazon MGM und übertrifft damit den bisherigen Rekordhalter „Creed III: Rocky’s Legacy“ aus dem Jahr 2023 mit 58 Millionen US-Dollar deutlich.
Gleichzeitig ist es der bislang stärkste Kinostart des Jahres in den Staaten und überholt damit den Horrorfilm „Scream 7“, der im Februar mit rund 63 Millionen US-Dollar gestartet war. Für einen Science-Fiction-Film ohne bekannte Marke im Rücken ist ein weltweites Startwochenende von rund 141 Millionen US-Dollar ein ungewöhnlich starker Wert. Angesichts eines Produktionsbudgets von rund 200 Millionen US-Dollar sowie geschätzter Marketingkosten von bis zu 150 Millionen US-Dollar dürfte der Film branchenüblich ein weltweites Einspielergebnis von etwa 600 bis 700 Millionen US-Dollar erreichen müssen, um die Gewinnzone zu erreichen. Unterhalb von rund 500 Millionen US-Dollar wäre von einem wirtschaftlich schwächeren Abschneiden auszugehen.





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