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Aus fast 3.000 Einreichungen: Oscar-Academy kürt diese 12 Filme bei den 53. Student Academy Awards

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Aus fast 3.000 Einreichungen hat die Academy of Motion Picture Arts and Sciences die Gewinner der diesjährigen Studenten-Oscars ausgewählt. Erstmals wird die Preisverleihung im Rahmen des Toronto International Film Festival ausgerichtet.


Goldene Oscar-Statuetten im Dolby Theatre in Ovation Hollywood beim roten Teppich der 98. Oscar-Verleihung am 15. März 2026.
Bildnachweis: ©AMPAS

Die Oscar-Academy hat entschieden: Zwölf Filme gehören zu den Gewinnern der 53. Student Academy Awards und auch ein deutscher Regisseur darf auf eine der begehrten Trophäen hoffen. Matthias Strasser von der Filmakademie Baden-Württemberg setzte sich mit seinem Animationsfilm „The Panic Inside“ gegen einen gewaltigen Bewerberandrang durch. Insgesamt gingen 2.972 Beiträge von 894 Hochschulen ins Rennen; am Ende wählte die Academy 16 Studierende aus. Ob Strasser Gold, Silber oder Bronze erhält, bleibt allerdings noch unter Verschluss. Das Geheimnis wird erst am 14. September 2026 bei der Preisverleihung im TIFF Lightbox gelüftet, die erstmals im Rahmen des Toronto International Film Festival stattfindet.


Medaillen vergibt die Academy in den vier Kategorien Alternative/Experimental, Animation, Dokumentarfilm und Narrative. In der Animationssparte trifft „The Panic Inside“ auf „COWS“ von Jonathan Lally, Elio Molinaro und Nicolás Acevedo Ferraté sowie „Gauze“ von Noran Fikri Alezabi, Xinyue Ma und Yulin Yue. Im experimentellen Feld haben es Lei Hes „Drifting“, Viktorie Štěpánovás „Volklore“ und Nina Broers’ „Where Is My Sex Drive?“ unter die Gewinner geschafft. Bei den Dokumentarfilmen wurden Arjun Fischers „Artificial Love“, Jason Elliotts „I Want to Live“ und Lara Dihmis’ „The Last People of Petra“ ausgewählt. Komplettiert wird das Feld durch die drei narrativen Beiträge „The Dragon Letter“ von Stanzin Jigmet, Leon Korzyńskis „Kamathipura Express“ und Antoine Boulangers „The Pichenotte“.


Die Studenten-Oscars Auszeichnungen blicken inzwischen auf mehr als fünf Jahrzehnte Geschichte zurück. Ihren Anfang nahm die Initiative 1972, die ersten Student Film Awards wurden am 20. Dezember 1973 vergeben; seit 1991 trägt der Wettbewerb seinen heutigen Namen. Mit der Auszeichnung qualifizieren sich die zwölf Filme zugleich für die jeweils passende Kurzfilmkategorie der 99. Oscarverleihung. Dass aus dem Nachwuchspreis durchaus ein Sprungbrett nach Hollywood werden kann, zeigt die Bilanz früherer Jahrgänge. Ehemalige Gewinner brachten es laut Academy bislang auf 70 Oscar-Nominierungen und 15 gewonnene oder geteilte Trophäen. Zu ihnen zählen unter anderem Spike Lee, Robert Zemeckis und der spätere Pixar-Regisseur Pete Docter.

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