Erste Zahlen von den Kinokassen: So hat „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ am Startwochenende abgeschnitten
- Toni Schindele

- 15. Juni
- 2 Min. Lesezeit
„Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ liefert die ersten Zahlen von den weltweiten Kinokassen. Wie gut ist Steven Spielbergs neuer UFO-Film mit Emily Blunt, Josh O'Connor und Colin Firth in den Hauptrollen in die Kinos gestartet?

Mit „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ hat Regisseur Steven Spielberg erstmals seit Jahrzehnten wieder einen Science-Fiction-Film über außerirdisches Leben inszeniert. Zum weltweiten Startwochenende spielte der Film nun in Nordamerika 44 Millionen US-Dollar ein. Weitere 48,8 Millionen US-Dollar kamen aus den internationalen Märkten hinzu, wodurch sich ein weltweites Debüt von 92,8 Millionen US-Dollar ergibt. Damit war „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ am vergangenen Wochenende der erfolgreichste Film an den weltweiten Kinokassen und setzte sich vor „Obsession – Du sollst mich lieben“, „Michael“ und „Star Wars: The Mandalorian and Grogu“ an die Spitze der internationalen Charts. Besonders bemerkenswert ist die internationale Breite des Starts.
In zahlreichen Ländern eröffnete der Film auf dem ersten Platz der Kinocharts. Der stärkste Einzelmarkt außerhalb Nordamerikas war das Vereinigte Königreich und Irland mit 7,57 Millionen US-Dollar. Dahinter folgten Mexiko mit 3,93 Millionen US-Dollar sowie China, Frankreich und Australien mit jeweils knapp drei Millionen US-Dollar. Deutschland steuerte rund zwei Millionen US-Dollar bei und belegte damit Rang neun der wichtigsten internationalen Märkte. Auffällig ist vor allem die vergleichsweise schwache Entwicklung in China, wo der Film trotz rund 11.000 Spielstätten lediglich den dritten Platz der Kinocharts erreichte. Auch in Südkorea, Indien, Saudi-Arabien und auf den Philippinen blieb „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ hinter den Spitzenpositionen zurück.
Für einen originären Stoff ohne Franchise-Hintergrund, Fortsetzung oder etablierte Marke ist der Kinostart mit 92,8 Millionen US-Dollar ein beachtliches Ergebnis. Besonders für Universal dürfte dabei relevant sein, dass „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ als eigenständiger Science-Fiction-Film für ein überwiegend erwachsenes Publikum konzipiert wurde und dennoch in zahlreichen internationalen Märkten die Spitzenposition der Kinocharts erreichte. Gleichzeitig wird sich der langfristige wirtschaftliche Erfolg erst in den kommenden Wochen entscheiden. Angesichts eines Produktionsbudgets von rund 115 Millionen US-Dollar sowie geschätzter Marketingausgaben von weiteren 80 Millionen US-Dollar dürfte der Film weltweit deutlich über 400 Millionen US-Dollar einspielen müssen, um nachhaltig profitabel zu werden.





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