Kevin Williamson will bei „Scream 8“ nicht mehr Regie führen
- Toni Schindele

- vor 6 Minuten
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Die Zukunft der Horrorreihe „Scream“ scheint wirtschaftlich gesichert – kreativ könnte sich jedoch ein Wechsel an der Spitze abzeichnen. Kevin Williamson, der für „Scream 7“ sowohl das Drehbuch schrieb als auch Regie führte, hat nun angekündigt, beim möglichen nächsten Teil der Reihe voraussichtlich nicht mehr auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen.

Kevin Williamson, der das Drehbuch zu Wes Cravens Originalfilm „Scream“ aus dem Jahr 1996 schrieb und zuletzt für „Scream 7“ als Drehbuchautor und Regisseur zur Reihe zurückkehrte, rechnet derzeit nicht damit, auch den nächsten Teil der Reihe zu inszenieren. In einem Interview Gegenüber Hello Sidney erklärte der Filmemacher, dass seine Arbeit an „Scream 7“ nicht automatisch zu einer dauerhaften Rückkehr auf den Regiestuhl führe. Auf die Frage, ob der Film in ihm den Wunsch geweckt habe, künftig häufiger Regie zu führen, antwortete Williamson ziemlich direkt und deutlich: „Nicht Scream, nein.“ Stattdessen wolle er sich zunächst anderen Projekten widmen. „Ich möchte einen weiteren Film drehen, den ich geschrieben habe und der nur darauf wartet, dass ich die Zeit dafür finde. Und im Moment arbeite ich an ein paar Fernsehserien, auf die ich mich sehr freue. Vielleicht führe ich bei einer davon Regie – wer weiß?“
Für einen möglichen nächsten Teil der Horrorreihe sieht er sich daher eher wieder in einer unterstützenden Rolle: „Beim nächsten `Scream´ werde ich mich wahrscheinlich zurückziehen und wieder Teil der Familie sein.“ Gleichzeitig machte er deutlich, dass ein achter Film bislang noch nicht offiziell beschlossen ist. „Ich hoffe, es wird einen achten Teil geben. Bisher spricht aber noch niemand wirklich darüber. Wir gehen einfach davon aus, dass es aufgrund der Kinoeinnahmen einen geben wird.“ Die wirtschaftliche Entwicklung von „Scream 7“ liefert in jedem Fall starke Argumente für eine Fortsetzung. Der Film startete weltweit mit 97,2 Millionen US-Dollar, davon 64,1 Millionen in den USA und 33,1 Millionen international, und erzielte damit den stärksten Start der gesamten Reihe.
Inzwischen befindet sich der Film in seiner dritten Spielwoche und hat weltweit rund 153 Millionen US-Dollar eingespielt. Damit fehlen nur noch etwa 20 Millionen US-Dollar, um den bisherigen Franchise-Rekord von rund 173 Millionen US-Dollar zu übertreffen, den bislang der erste „Scream“-Film hält. Sollte sich der aktuelle Verlauf fortsetzen, dürfte diese Marke bereits in der kommenden Woche fallen; ein finales weltweites Einspielergebnis erscheint derzeit im Bereich von rund 200 bis 210 Millionen US-Dollar als wahrscheinlich. Auch ohne eine rasche offizielle Ankündigung eines weiteren Films und obwohl Kevin Williamson künftig nicht mehr im Regiestuhl sitzen wird, dürfte die Zukunft des „Scream“-Franchises daher kaum ernsthaft infrage stehen.





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