Nach historischem Kinoerfolg: „Michael“ bekommt eine Fortsetzung
- Toni Schindele

- vor 21 Minuten
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Mit „Michael“ ist die Geschichte des King of Pop auf der großen Leinwand längst nicht auserzählt. Daher arbeitet man nun auch bei Lionsgate bereits mit Hochdruck an einer Fortsetzung.

Nach dem Milliarden-Erfolg von „Michael“ bleibt es bei Lionsgate nicht lange bei Gedankenspielen über eine Fortsetzung. Wie Lionsgate-Filmchef Adam Fogelson im Rahmen des jüngsten Quartalsgesprächs mit Investoren erklärte, will das Studio die Produktion einer Fortsetzung gegen Ende 2026 oder Anfang 2027 aufnehmen. Als möglichen Kinostart fasst Lionsgate derzeit einen Zeitraum zwischen Ende 2027 und der ersten Hälfte 2028 ins Auge. In Stein gemeißelt ist davon allerdings noch nichts. Hinter den Kulissen werde aber intensiv daran gearbeitet, eine Fortsetzung zusammenzustellen, die nicht nur an den ersten Film anschließt, sondern auch der enormen Resonanz darauf gerecht wird.
Dass Lionsgate die Geschichte weitererzählen will, kommt angesichts des großen Erfolgs des ersten Films kaum überraschend. „Michael“ spielte weltweit inzwischen mehr als eine Milliarde US-Dollar ein und wurde damit zur erfolgreichsten Filmbiografie der Kinogeschichte. Zugleich ist die Produktion der erste Film in der Geschichte von Lionsgate, der diese Marke übersprungen hat. Inszeniert wurde „Michael“ von Antoine Fuqua nach einem Drehbuch von John Logan, während Jacksons Neffe Jaafar Jackson in seinem Spielfilmdebüt die Titelrolle übernahm. Erzählerisch spannt der erste Film den Bogen von den Jackson Five über die ersten Soloschritte sowie „Off the Wall“ und „Thriller“ bis hinein in die „Bad“-Ära.
Schluss ist 1988 im Wembley-Stadion während der „Bad“-Tour. Jacksons Geschichte dagegen war an diesem Punkt noch lange nicht zu Ende und genau darin liegt reichlich Stoff für einen zweiten Film. Bei null anfangen müsste Lionsgate dabei ohnehin nicht. Schon im Mai hatte Fogelson durchblicken lassen, dass rund 25 bis 30 Prozent einer möglichen Fortsetzung aus Material bestehen könnte, das bereits während der Dreharbeiten zu „Michael“ entstanden ist. Darunter befinden sich auch größere Musiksequenzen, deren Chancen auf einen Platz im zweiten Film nun ausgesprochen gut stehen.





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