Nach Emmy-Erfolg: HBO Max verlängert „The Pitt“ um dritte Staffel
- Toni Schindele
- vor 41 Minuten
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„The Pitt“ wird fortgesetzt: Der US-Streamingdienst HBO Max hat die Krankenhausserie um eine dritte Staffel verlängert. Die Entscheidung fiel parallel zum Start der zweiten Staffel und noch vor deren Deutschland-Premiere.

Die US-amerikanische Krankenhausserie „The Pitt“ erhält eine dritte Staffel. Die Verlängerung wurde am 7. Januar 2026 im Rahmen der Premiere der zweiten Staffel in Los Angeles bekanntgegeben. Damit setzt HBO Max die Serie bereits vor dem Ausstrahlungsende der aktuellen Staffel fort und signalisiert Planungssicherheit für das Format. In den USA startet die zweite Staffel von „The Pitt“ am heutigen 8. Januar 2026 auf HBO Max. In Deutschland folgt der Start der neuen Episoden am 13. Januar 2026, zeitgleich mit dem offiziellen Launch des Streamingdienstes HBO Max. Zum deutschen Auftakt stehen die komplette erste Staffel sowie die erste Episode der zweiten Staffel bereit. Die weiteren Folgen der neuen Staffel werden anschließend im wöchentlichen Rhythmus veröffentlicht. „The Pitt“ erzählt den Alltag eines Notaufnahmeteams am fiktiven Pittsburgh Trauma Medical Center und setzt dabei konsequent auf ein Echtzeitkonzept: Jede Staffel bildet eine einzige 15-stündige Schicht ab, jede Episode entspricht etwa einer Stunde dieser Zeit.
Entwickelt wurde die Serie von R. Scott Gemmill, produziert unter anderem von John Wells und Warner Bros. Television, mit Noah Wyle in der Hauptrolle als leitendem Notfallmediziner Dr. Michael „Robby“ Robinavitch. Die erste Staffel wurde bei den Emmy Awards 2025 als „Outstanding Drama Series“ ausgezeichnet und setzte sich damit gegen deutlich größere Prestigeproduktionen durch. Darüber hinaus gewann „The Pitt“ bei den Television Critics Association Awards sämtliche Kategorien, in denen sie nominiert war. HBO-Chef Casey Bloys hatte sich bereits nach den Emmy-Erfolgen der Serie grundsätzlich zur Produktionsstrategie geäußert. Gegenüber Variety betonte er, es sei „schwer, eine gute Sendung zu produzieren“, hob aber hervor, dass das Team von Beginn an ein Konzept verfolgt habe, das sowohl Qualität als auch eine jährliche Fortführung mit 15 Episoden ermögliche. Das reduzierte Set-Design halte das Budget kontrollierbar und schaffe zugleich die Grundlage, eine Serie kontinuierlich weiterzuentwickeln.

