Plaion Pictures bringt Berlinale-Wettbewerbsfilm „Josephine“ in die deutschen Kinos
- Toni Schindele

- vor 8 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Nach der Festivalpremiere folgt der Kinostart: Plaion Pictures bringt Beth de Araújos „Josephine“ in die deutschen Kinos. Zuvor hatte der Film bereits beim Sundance Film Festival für Aufmerksamkeit gesorgt und war im Wettbewerb der 76. Berlinale.

Wenige Tage nach dem Ende der diesjährigen Berlinale sicherte sich Plaion Pictures die deutschen Verwertungsrechte an Beth de Araújos Film „Josephine“, der dieses Jahr im Wettbewerb zu sehen war. Zuvor feierte der Film bereits im Januar 2026 beim Sundance Film Festival seine Premiere und wurde mit dem Grand Jury Prize ausgezeichnet. „Josephine“ ist der zweite Spielfilm der Regisseurin und Drehbuchautorin Beth de Araújo, die bereits mit ihrem Debüt „Soft & Quiet“ Aufmerksamkeit erlangte. Der in Echtzeit inszenierte Horror-Thriller verarbeitete eine Kindheitserfahrung der Filmemacherin und erzählte von einer Kindergärtnerin, die eine Gruppe weißer Rassistinnen gründet.
Auch in „Josephine“ greift de Araújo auf ein prägendes persönliches Erlebnis zurück und übersetzt ein frühes Trauma in eine fiktionale Erzählung. Als Kind wurde sie im Golden Gate Park gemeinsam mit ihrem Vater Zeugin einer Vergewaltigung – ein Ereignis, das sie bis heute begleitet und das den Ausgangspunkt für den Film bildet. So erzählt „Josephine“ aus der Perspektive eines achtjährigen Mädchens, das Zeugin eines sexuellen Gewaltverbrechens wird und mit den unmittelbaren wie langfristigen Folgen dieses Erlebnisses konfrontiert ist. Die titelgebende Hauptfigur wird von Nachwuchsdarstellerin Mason Reeves gespielt, ihre Eltern verkörpern Channing Tatum und Gemma Chan.





Kommentare