Auch ohne weitere Filme: James Cameron will „Avatar“-Geschichte notfalls außerhalb des Kinos beenden
- Toni Schindele

- 29. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
James Cameron hat klargestellt, dass er die „Avatar“-Saga auch dann zu einem erzählerischen Abschluss bringen will, wenn „Avatar: Fire and Ash“ wirtschaftlich hinter den Erwartungen zurückbleiben sollte.

Bereits im Vorfeld des Kinostarts von „Avatar: Fire and Ash“ hatte Cameron betont, dass die Zukunft des Franchise maßgeblich von der Wirtschaftlichkeit der Produktion abhängt. Die hohen Herstellungskosten der Filme sowie die zuletzt schwer vorhersehbare Marktentwicklung zwängen Studios und Filmemacher zunehmend dazu, die Profitabilität großer Reihen jeweils neu zu bewerten. „Avatar: Fire and Ash“ zählt mit einem geschätzten Produktionsbudget von rund 400 Millionen US-Dollar zu den teuersten Filmen überhaupt. Da zusätzlich umfangreiche Marketingausgaben anfallen, gilt als branchenübliche Faustregel, dass eine Produktion mindestens das Zwei- bis Dreifache der Kosten einspielen muss, um als profitabel zu gelten. Für den aktuellen Film wird daher eine Marke von etwa einer Milliarde US-Dollar als Mindestschwelle eingeordnet.
Zum Vergleich: „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ erzielte weltweit rund 2,92 Milliarden US-Dollar, „Avatar: The Way of Water“ kam auf etwa 2,34 Milliarden US-Dollar. Vor diesem Hintergrund wäre ein Einspielergebnis im Bereich von zwei Milliarden US-Dollar ein besonders starkes Signal für die Fortsetzung der Reihe. Cameron betont, dass das Geschäftsmodell bei jedem einzelnen Film neu bewiesen werden müsse. Wie nachhaltig „Avatar: Fire and Ash“ an den Kinokassen performt, dürfte daher maßgeblich bestimmen, ob die geplante fünfteilige Saga wie vorgesehen im Kino beendet wird – oder ob der Abschluss der Geschichte auf anderem Wege erfolgt. Denn dafür kündigte Cameron gegenüber Entertainment Weekly seinen Notfallplan an: „Sollten wir aus welchem Grund auch immer nicht dazu kommen, Teil 4 und Teil 5 zu drehen, werde ich eine Pressekonferenz abhalten und erklären, wie es hätte weitergehen sollen.“





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