„Avatar: Fire and Ash“ knackt nach 18 Tagen weltweit die Milliardenmarke an den Kinokassen
- Toni Schindele

- 4. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
James Camerons neuer Na’vi-Blockbuster „Avatar: Fire and Ash“ hat weltweit die Milliarden-Dollar-Marke überschritten. 18 Tage nach Kinostart liegt das weltweite Einspielergebnis bei über einer Milliarde US-Dollar.

Der dritte Teil der „Avatar“-Reihe hat an den Kinokassen einen wichtigen finanziellen Meilenstein erreicht und steht damit jetzt weltweit bei rund 1,083 Milliarden US-Dollar. Etwa 306 Millionen US-Dollar stammen aus dem nordamerikanischen Markt, rund 777,1 Millionen US-Dollar wurden außerhalb der USA erzielt. Damit bestätigt sich erneut die große Bedeutung des internationalen Publikums für die Science-Fiction-Saga von James Cameron. Im Vergleich zu den vorangegangenen Filmen fällt die Geschwindigkeit des Erfolgs etwas verhaltener aus: „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ aus dem Jahr 2009 erreichte die Milliardenmarke nach 17 Tagen, „Avatar: The Way of Water“ bereits nach 14 Tagen. Beide Produktionen entwickelten sich in der Folge zu langfristigen Kassenerfolgen und spielten 2,92 Milliarden beziehungsweise 2,34 Milliarden US-Dollar ein. Ob „Avatar: Fire and Ash“ ein ähnliches Niveau erreichen kann, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Gleichzeitig soll der finanzielle Erfolg auch über die Zukunft der Film-Saga entscheiden. Cameron hatte im Vorfeld des Kinostarts von „Avatar: Fire and Ash“ darauf hingewiesen, dass die Fortführung der geplanten fünfteiligen Reihe von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängt. Das Produktionsbudget des dritten Ablegers wird auf etwa 400 Millionen US-Dollar geschätzt, hinzu kommen umfangreiche Marketingkosten. Branchenüblich gilt dabei die Faustregel, dass Großproduktionen in der Regel ein Zwei- bis Dreifaches ihrer Herstellungskosten erwirtschaften müssen, um als profitabel zu gelten. Regisseur James Cameron hatte bereits vor dem Start des Films darauf hingewiesen, dass die Zukunft des Franchise eng an diese ökonomische Dimension geknüpft sei. Wie stabil sich das Einspielergebnis in den kommenden Wochen entwickelt, dürfte maßgeblich bestimmen, ob die Saga wie geplant im Kino fortgeführt wird.





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