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Berlinale Guide 2026: Filme, Stars und Premieren – Alles, was du wissen musst

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • vor 10 Stunden
  • 10 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 54 Minuten

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin, kurz Berlinale, gelten als eines der wichtigsten Filmfestivals weltweit. Vom 12. bis 22. Februar wird die Hauptstadt in diesem Jahr zum 76. Mal zum Treffpunkt der deutschen und internationalen Filmbranche.


Berlinale 2026: Schauspielerin auf dem roten Teppich vor dem Berlinale Palast während einer Premiere im Wettbewerb
Bildnachweis: © Sandra Weller / Berlinale

Wenn sich im Februar wieder Weltstars und Cineasten zwischen Potsdamer Platz, Zoo Palast und Haus der Berliner Festspiele begegnen, beginnt für die Hauptstadt jene Zeit, in der sich Berlin ein wenig wie das Zentrum der Filmwelt anfühlt. Am 12. Februar starten die 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin; bis zum 22. Februar 2026 wird die Stadt erneut zur Bühne für Premieren, Debatten und Entdeckungen. Es ist die zweite Ausgabe unter der künstlerischen Leitung von Tricia Tuttle – und eine, die unter besonderer Beobachtung steht. Die Berlinale gehört neben dem Cannes Film Festival und den Internationalen Filmfestspielen von Venedig zu den „Big Three“ der internationalen A-Festivals. Seit ihrer Gründung 1951, konzipiert als „Schaufenster der freien Welt“, war sie stets mehr als ein Branchentreffen. Während Cannes früh seine Marktmechanik perfektionierte und Venedig sich strategisch als Sprungbrett in die Awards-Saison etablierte, profilierte sich Berlin über gesellschaftliche Relevanz und internationale Perspektiven.


Mit bis zu 400 Filmen in unterschiedlichen Sektionen und rund 300.000 verkauften Tickets jährlich ist die Berlinale zugleich das publikumsstärkste Festival unter den großen A-Events – ein demokratisch strukturiertes Festival, das nicht nur die Industrie, sondern vor allem auch sein

Berlinale 2026: Blick von oben auf den roten Teppich vor dem Berlinale Palast mit Filmschaffenden, Fotograf*innen und Publikum am Potsdamer Platz
Bildnachweis: © Richard Hübner / Berlinale 2025

zahlendes Publikum ins Zentrum stellt. Wer zum ersten Mal oder nach einigen Jahren Pause auf die Berlinale blickt, stolpert schnell über die Vielzahl der Programmreihen. Die gute Nachricht: Hinter den vielen Namen verbirgt sich ein vergleichsweise einfaches Prinzip. Die Berlinale ist zugleich ein Festival für das Publikum – mit einem breiten Ticketangebot – und ein Festival für die Branche mit Markt, Talentprogrammen und Talks. Im Kern geht es jedoch um das Entdecken von Filmen – von großen Premieren bis zu experimentellen Arbeiten –, verteilt auf Wettbewerbe, kuratierte Sektionen, Kurzfilmprogramme, Nachwuchsreihen und Branchenformate. Am 12. Februar beginnt die Eröffnungsgala um 19:00 Uhr. Sie wird live auf berlinale.de und YouTube gestreamt sowie zeitversetzt im Fernsehen ausgestrahlt.


Wer einschaltet, kann unter anderem verfolgen, wie Michelle Yeoh mit dem Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wird. Die Laudatio bei der Eröffnungsgala hält „Anora“-Regisseur Sean Baker. Mit der Auszeichnung reiht sich Yeoh in eine Liste früherer Ehrenpreisträger ein, darunter Billy Wilder, Jeanne Moreau, Martin Scorsese und Meryl Streep. Mit der Berlinale Kamera wird der deutsch-britische Komponist Max Richter geehrt, der Musik für mehr als 80 Film- und Fernsehproduktionen komponiert hat. Die Laudatio hält die Oscar-prämierte Regisseurin Chloé Zhao, mit der Richter zuletzt bei „Hamnet“ zusammenarbeitete. Im Anschluss an die Preisverleihung ist ein Bühnengespräch angekündigt, in dem Richter Einblicke in seine Arbeitsweise und die Verbindung von Musik und Film geben wird. Neben Michelle Yeoh, Sean Baker und Wim Wenders werden Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Jurys sowie zahlreiche Filmschaffende erwartet, darunter Daniel Brühl, Tom Tykwer, Christian Petzold, Radu Jude, Iris Berben, İlker Çatak, Mala Emde, Jan Ole Gerster, Jella Haase, Matthias Schweighöfer, Edin Hasanovic, Damian Hardung, Frederick Lau, Oliver Masucci, Jannis Niewöhner, Emilia Schüle, Jannik Schümann und Karoline Herfurth.


Als Eröffnungsfilm läuft die Weltpremiere von „No Good Men“ der afghanischen Regisseurin Shahrbanoo Sadat. Auch wenn bei der Berlinale nicht der Star-Rummel im Vordergrund steht, sind in diesem Jahr dennoch zahlreiche bekannte Gesichter angekündigt. So werden unter anderem „How I Met Your Mother“-Star Neil Patrick Harris, Ron-Weasley-Darsteller Rupert Grint,

Berlinale 2026: Menschenmenge vor dem Berlinale Palast am Potsdamer Platz während einer Abendpremiere mit rotem Teppich
Bildnachweis: © Daniel Seiffert / Berlinale 2025

Sam Riley, Hiam Abbass, „The Last of Us“-Star Bella Ramsey, Luna Wedler, Max Riemelt, die Oscar-nominierte Amanda Seyfried, Lars Eidinger, James Norton und Popstar Charli XCX erwartet. Im Wettbewerb wird zudem Sandra Hüller für „Rose“ auf dem roten Teppich erscheinen. Für „Queen at Sea“ reisen Juliette Binoche und Tom Courtenay an. Isabelle Huppert stellt „Die Blutgräfin“ vor, Ethan Hawke präsentiert „The Weight“. Zu „Josephine“ werden Channing Tatum und Gemma Chan erwartet, während bei „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ unter anderem Sam Rockwell und Zazie Beetz erscheinen sollen. Für „The Only Living Pickpocket in New York“ ist John Turturro angekündigt.


Die wichtigsten Sektionen 2026 im Schnellüberblick:

  • Wettbewerb

  • Perspectives

  • Panorama

  • Berlinale Shorts

  • Forum

  • Retrospektive

  • Berlinale Classics

  • Berlinale Goes Kiez

  • Berlinale Talents


Der internationale Wettbewerb ist das Herzstück der Berlinale – hier vergibt eine internationale Jury die wichtigsten Auszeichnungen. 2026 konkurrieren 22 Filme um den Goldenen und die Silbernen Bären. Präsident der internationalen Jury ist in diesem Jahr der deutsche Regisseur Wim Wenders. Der Jury gehören zudem Min Bahadur Bham, Bae Doona, Shivendra Singh Dungarpur, Reinaldo Marcus Green, HIKARI und Ewa Puszczyńska an.


Berlinale 2026: Internationale Jury posiert vor dem offiziellen 76.-Berlinale-Fotohintergrund beim Festivalauftakt
Bildnachweis: © Dirk Michael Deckbar / Berlinale 2026

Preise im Wettbewerb:

  • Goldener Bär (Bester Film)

  • Silberner Bär – Großer Preis der Jury

  • Silberner Bär – Preis der Jury

  • Silberner Bär – Beste Regie

  • Silberner Bär – Beste schauspielerische Leistung (Hauptrolle)

  • Silberner Bär – Beste schauspielerische Leistung (Nebenrolle)

  • Silberner Bär – Bestes Drehbuch

  • Silberner Bär – Herausragende künstlerische Leistung


Diese Filme sind im Wettbewerb:

Titel

Regie

Cast (Auswahl)

Herkunft

Worum geht’s?

Wann läuft der Film?

„A New Dawn“

Yoshitoshi Shinomiya

Riku Hagiwara, Kotone Furukawa, Miyu Irino

Japan, Frankreich

Ein junger Mann lebt in einer stillgelegten Feuerwerksfabrik und jagt dem Mythos eines legendären Feuerwerks nach, das mit dem Verschwinden seines Vaters verknüpft ist.

18.02 21:30 Berlinale Palast


19.02 16:00 Uber Eats Music Hall


20.02 12:30 Urania


20.02 20:00 Haus der Berliner Festspiele


22.02 11:00 Haus der Kulturen der Welt

„At the Sea“

Kornél Mundruczó

Amy Adams, Murray Bartlett, Chloe East

USA, Ungarn

Nach einer Entziehungskur kehrt eine Frau nach Cape Cod zurück – und muss ohne Ausreden über Karriere und Selbstzerstörung neu klären, wer sie ist.

16.02 18:45 Berlinale Palast


17.02 10:00 Urania


18.02 19:00 Uber Eats Music Hall


20.02 16:00 Uber Eats Music Hall


22.02 21:45 Berlinale Palast

„À voix basse“

Leyla Bouzid

Eya Bouteraa, Hiam Abbass, Marion Barbeau

Frankreich, Tunesien

Eine Rückkehr zur Beerdigung in Tunesien wird zur Konfrontation mit Familiengeheimnissen, Identität und einem ungeklärten Todesfall.

13.02 15:00 Berlinale Palast


14.02 11:45 Uber Eats Music Hall


15.02 22:00 Haus der Kulturen der Welt


16.02 10:00 Urania


16.02 14:00 Yorck Kino


22.02 18:45 Berlinale Palast

„Dao“

Alain Gomis

Katy Correa, D’Johé Kouadio, Samir Guesmi

Frankreich, Senegal, Guinea-Bissau

Hochzeit in Frankreich, Gedenkfeier in Guinea-Bissau: Zwei Feste werden zum Familienporträt über Generationen, Herkunft und Bewegung zwischen Welten.

14.02 14:45 Berlinale Palast


16.02 10:00 Uber Eats Music Hall


17.02 20:30 Haus der Berliner Festspiele


18.02 16:45 CinemaxX


22.02 12:00 Berlinale Palast

„Dust“

Anke Blondé

Arieh Worthalter, Jan Hammenecker

Belgien, Polen, Griechenland, UK

Ende der 1990er im Tech-Boom: Zwei Gründer verlieren alles, als Betrug auffliegt – am letzten Tag in Freiheit sucht jeder für sich Verantwortung oder Ausweg.

15.02 21:30 Berlinale Palast


16.02 18:45 Uber Eats Music Hall


18.02 10:00 Haus der Kulturen der Welt


19.02 16:15 Haus der Berliner Festspiele


22.02 22:00 Haus der Berliner Festspiele

„Etwas ganz Besonderes“

Eva Trobisch

Frida Hornemann, Max Riemelt, Eva Löbau

Deutschland

Eine Castingshow-Frage („Wer bist du?“) stößt eine Identitätssuche an – im Spannungsfeld Familie, Provinz und Selbstbild.

18.02 18:15 Berlinale Palast


19.02 12:30 Zoo Palast


20.02 20:00 Kino Casablanca


20.02 21:45 Uber Eats Music Hall


21.02 15:00 Haus der Berliner Festspiele

„Everybody Digs Bill Evans“

Grant Gee

Anders Danielsen Lie, Bill Pullman, Laurie Metcalf

Irland, UK

Ein Jazzpianist verliert seinen musikalischen Partner – das Porträt fragt nach innerem Rhythmus, Trauer und dem Preis kreativer Höchstleistung.

13.02 18:30 Berlinale Palast


14.02 12:45 Urania


14.02 21:45 Uber Eats Music Hall


20.02 19:30 Urania


22.02 12:45 Zoo Palast

„Gelbe Briefe“

İlker Çatak

Özgü Namal, Tansu Biçer, Leyla Smyrna Cabas

DeutschlandFrankreich, Türkei

Ein Künstlerpaar gerät ins Visier staatlicher Willkür – Ideale, Existenz und Beziehung geraten unter Druck.

13.02 21:30 Berlinale Palast


14.02 14:45 Uber Eats Music Hall


15.02 12:45 Urania


20.02 12:30 Zoo Palast


22.02 19:00 Uber Eats Music Hall

„Josephine“

Beth de Araújo

Channing Tatum, Gemma Chan, Mason Reeves

USA

Ein Kind wird Zeugin eines Verbrechens – Trauma, Sicherheitsgefühl und Gerechtigkeitswunsch zersetzen den Familienalltag.

20.02 18:15 Berlinale Palast


21.02 09:45 Zoo Palast


21.02 21:45 Uber Eats Music Hall


22.02 12:15 Uber Eats Music Hall

„Kurtuluş“

Emin Alper

Caner Cindoruk, Berkay AteÅŸ, Feyyaz Duman

Türkei u.a.

Ein Clan kehrt ins Dorf zurück, eine alte Fehde flammt auf – religiöse Visionen treiben einen Machtkampf in Richtung Erlösung oder Katastrophe.

15.02 15:15 Berlinale Palast


16.02 21:45 Uber Eats Music Hall


17.02 21:45 Haus der Kulturen der Welt


22.02 12:30 Haus der Berliner Festspiele

„Meine Frau weint“

Angela Schanelec

Vladimir Vulević, Agathe Bonitzer, Birte Schnöink

Deutschland, Frankreich

Ein Arbeitstag kippt durch einen Anruf: Der Mann holt die Frau aus dem Krankenhaus ab – und findet sie weinend auf einer Bank. Beobachtung statt Erklärung.

17.02 21:45 Berlinale Palast


18.02 12:30 Uber Eats Music Hall


19.02 10:00 Urania


21.02 20:00 Haus der Berliner Festspiele


22.02 17:45 Urania

„Moscas“

Fernando Eimbcke

Teresita Sánchez, Bastian Escobar, Hugo Ramírez

Mexiko

Eine Vermieterin nimmt einen Mann auf, der seine Frau im Krankenhaus besucht – und heimlich seinen Sohn mitbringt. Nähe entsteht, Kontrolle bröckelt.

18.02 15:00 Berlinale Palast


19.02 12:30 Urania


19.02 18:30 Uber Eats Music Hall


20.02 17:30 Haus der Berliner Festspiele


22.02 21:30 Haus der Kulturen der Welt

„Nina Roza“

Geneviève Dulude-de Celles

Galin Stoev, Ekaterina Stanina, Sofia Stanina

Kanada

Ein Kunsthändler reist in seine verlassene Heimat, um die Werke eines Wunderkinds zu prüfen – Genie oder Täuschung?

16.02 21:45 Berlinale Palast


17.02 13:00 Uber Eats Music Hall


18.02 18:45 Haus der Berliner Festspiele


20.02 10:00 Haus der Kulturen der Welt


22.02 16:00 Berlinale Palast

„Queen at Sea“

Lance Hammer

Juliette Binoche, Tom Courtenay, Anna Calder-Marshall

UK, USA

Eine Demenzerkrankung verschiebt Macht und Verantwortung in der Familie – zwischen Fürsorge, Autonomie und Überforderung.

17.02 18:15 Berlinale Palast


18.02 12:45 Haus der Kulturen der Welt


19.02 21:30 Uber Eats Music Hall


21.02 15:45 Uber Eats Music Hall

„Rose“

Markus Schleinzer

Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt

Österreich, Deutschland

Ein Soldat behauptet, Erbe zu sein – Misstrauen im Dorf wächst, Identität wird zur sozialen Sprengfrage.

15.02 18:30 Berlinale Palast


16.02 13:30 HKW 1


18.02 09:45 Uber Eats Music Hall


22.02 19:45 Haus der Berliner Festspiele

„Rosebush Pruning“

Karim Aïnouz

Callum Turner, Riley Keough, Jamie Bell

Italien u.a.

Vier Geschwister leben isoliert in Reichtum – ein geplanter Neuanfang und eine Wahrheit über den Tod der Mutter zerlegen das Familiengefüge.

14.02 19:00 Berlinale Palast


15.02 12:00 Uber Eats Music Hall


17.02 21:45 Uber Eats Music Hall


22.02 17:15 Haus der Berliner Festspiele

„Soumsoum, la nuit des astres“

Mahamat-Saleh Haroun

Maïmouna Miawama, Ériq Ebouaney

Frankreich, Tschad

Eine Jugendliche mit unerklärlichen Kräften findet in einer Begegnung einen Zugang zu einer Welt, in der Sichtbares und Unsichtbares ineinander greifen.

19.02 18:00 Berlinale Palast


20.02 13:00 Uber Eats Music Hall


21.02 21:30 Zoo Palast 1


22.02 12:45 Urania

„The Loneliest Man in Town“

Tizza Covi, Rainer Frimmel

Alois Koch, Brigitte Meduna

Österreich

Ein Bluesmusiker lebt im Archiv seines Lebens – als Abriss droht, kehrt ein alter Traum zurück.

19.02 15:00 Berlinale Palast


20.02 10:00 Urania


20.02 19:00 Uber Eats Music Hall


21.02 22:00 Haus der Kulturen der Welt


22.02 09:30 Berlinale Palast

„Wolfram“

Warwick Thornton

Deborah Mailman, Erroll Shand, Joe Bird

Australien

1930er Frontier: Gewalt in einer Minenstadt – drei Kinder fliehen durch Zentral-Australien, auf der Suche nach einem Ort ohne Kontrolle.

17.02 15:15 Berlinale Palast


18.02 10:00 Urania


18.02 22:15 Uber Eats Music Hall


21.02 17:45 Haus der Berliner Festspiele


22.02 20:00 Urania

„Wo Men Bu Shi Mo Sheng Ren“

Anthony Chen

Yeo Yann Yann, Koh Jia Ler, Andi Lim

Singapur

Zwei Generationen müssen nach einem einschneidenden Ereignis Familie neu definieren – während der Vater um Stabilität ringt und sich sein Leben verschiebt.

16.02 14:45 Berlinale Palast


17.02 12:30 Haus der Kulturen der Welt


18.02 15:15 Uber Eats Music Hall


19.02 21:15 Haus der Berliner Festspiele


21.02 12:15 Urania

„YO (Love is a Rebellious Bird)“

Anna Fitch, Banker White

Yolanda Shea

USA

Trauerarbeit als Bauprojekt: Eine Frau rekonstruiert über Jahre das Haus ihrer verstorbenen Freundin im Maßstab – Erinnerung wird begehbarer Raum.

20.02 15:30 Berlinale Palast


21.02 13:15 Uber Eats Music Hall


21.02 18:00 Urania


22.02 15:15 Haus der Berliner Festspiele

„Yön Lapsi“

Hanna Bergholm

Seidi Haarla, Rupert Grint

Finnland u.a.

Ein Kinderwunsch wird nach der Geburt zum Albtraum – und nur eine Person ahnt, dass die Wahrheit nicht rational zu erklären ist.

14.02 22:00 Berlinale Palast


15.02 15:00 Uber Eats Music Hall


16.02 13:00 Urania


18.02 21:30 Haus der Berliner Festspiele

Alle Filme werden grundsätzlich in der Originalfassung gezeigt. Fast alle Vorführungen verfügen über englische Untertitel, ausgewählte Titel zusätzlich über deutsche Untertitel. Filme mit Audiodeskription werden über die App GRETA bereitgestellt. Voraussetzung ist ein eigenes Smartphone mit installierter App sowie Kopfhörer. Nach dem Download der jeweiligen Audiodeskription kann diese in jeder Spielstätte synchron zur Vorstellung genutzt werden. Bei ausgewählten Screenings werden zusätzlich Leihgeräte vor Ort angeboten; die Ausgabe erfolgt im Foyer. Mit dem 2025 eingeführten Debütwettbewerb Perspectives setzt das Festival erneut auf neue Stimmen. 13 Spielfilmdebüts aus 22 Produktionsländern sind eingeladen, elf davon als Weltpremieren. Die geografische Spannweite reicht von Argentinien über Algerien bis Singapur. Die Sektion Berlinale Special bündelt Gala-Premieren, Genreformate, Serien und diskursive Produktionen.


Hier feiert unter anderem „Die Blutgräfin“ von Ulrike Ottinger Weltpremiere, für die Isabelle Huppert als Hauptdarstellerin gewonnen wurde. Auch „Heysel 85“ von Teodora Ana Mihai, das die Stadionkatastrophe von 1985 thematisiert, ist in dieser Reihe vertreten. Special Midnight richtet sich an Fans von Genrekino und Popkultur, während Special Series Serienformate präsentiert. Die Sektion Panorama zeigt 37 Filme aus 36 Ländern unter dem diesjährigen Schwerpunkt „Desire Lines“. Die Reihe gilt traditionell als Plattform für unabhängige Produktionen und politisch akzentuierte Arbeiten. Eröffnet wird sie mit „Only Rebels Win“ von Danielle Arbid. Der südkoreanische Regisseur Hong Sang-soo, in den vergangenen Jahren mehrfach im Wettbewerb vertreten, präsentiert seinen neuen Film „The Day She Returns“ im Panorama. Die Retrospektive steht 2026 unter dem Motto „Lost in the 90s“ und richtet den Blick auf das Kino der 1990er-Jahre. Berlinale Classics macht restaurierte Filmklassiker in neuer technischer Qualität zugänglich.


Tickets, Zugang und Service: So funktioniert der Festivalbesuch:


Die Berlinale ist eines der wenigen A-Festivals, das sein reguläres Programm in großem Umfang für das allgemeine Publikum öffnet. Rund 300.000 Tickets werden jährlich verkauft. Der Zugang ist klar strukturiert, digital organisiert und in mehreren Stufen geregelt. Der reguläre Ticketverkauf beginnt jeweils drei Tage vor der Vorstellung um 10:00 Uhr. Tickets sind – sofern verfügbar – bis unmittelbar vor Vorstellungsbeginn erhältlich. Der Erwerb erfolgt ausschließlich online über den Ticketpartner Eventim. Ein eigener Eventim-Account ist erforderlich; ein Berlinale-Account genügt nicht. Nach dem Kauf werden die Tickets als Mobile- oder Ticketdirect-Version per E-Mail zugestellt. Pro Person und Vorstellung können maximal zwei Tickets erworben werden, bei Filmen der Sektion Generation bis zu fünf.


Ticketpreise im Überblick:

Kategorie

Normalpreis

Ermäßigt

Reguläre Vorstellungen

15 €

10 €

Berlinale Palast / Special Gala / Premieren in Uber Eats Music Hall & Zoo Palast

20 €

13 €

„Geheimnisse einer Seele“ (Live-Musik, Haus der Kulturen der Welt)

29 €

22 €

Berlinale Generation

9 €

6 €

Publikumstag (22.02., außer Generation)

11 €

8 €


Ermäßigungen werden – nach Verfügbarkeit – für Schüler, Studierende, Auszubildende, Menschen mit Behinderung, Arbeitslose, Bürgergeld-Empfängerinnen, Inhaberinnen des Berlin-Ticket S sowie Teilnehmerinnen am Bundesfreiwilligendienst gewährt. Der entsprechende Nachweis ist beim Einlass vorzulegen. Während das ermäßigte Kontingent im Vorverkauf limitiert ist, entfällt diese Begrenzung am Tag der Vorstellung. Für Besucher zwischen 18 und 25 Jahren bietet das Festival zudem ausgewählte Vorstellungen zum Einheitspreis von 6 Euro an. Für Schulklassen oder Gruppen ab sechs Personen gelten Sonderpreise:

  • 6–10 Personen: 5,50 € pro Ticket

  • ab 11 Personen: 4,50 € pro Ticket-Bestellung über die Generation-Gruppentickethotline ab 2. Februar.


Wichtige Hinweise:

  • Kein Einlass nach Vorstellungsbeginn

  • Keine Mitnahme großer Taschen oder Reisekoffer

  • Sicherheitskontrollen an allen Spielstätten

  • Bei ausverkauften Vorstellungen lohnt sich ein erneuter Blick in den Online-Shop, da gelegentlich Restkontingente freigegeben werden


Informationsstellen vor Ort:


Zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um Programm, Tickets und organisatorische Abläufe ist der Berlinale Info Counter in der Shopping Mall The Playce am Potsdamer Platz. Der Infostand ist am 11. Februar von 12:00 bis 19:00 Uhr geöffnet, vom 12. bis 21. Februar täglich von 09:30 bis 19:00 Uhr. Hier erhalten Besucher*innen Auskünfte zu Spielstätten, kurzfristigen Programmänderungen oder barrierefreien Angeboten. Während des Festivals steht zusätzlich ein Awareness-Team zur Verfügung. Es bietet eine vertrauliche Erstberatung für Festivalgäste und Mitarbeitende, die Diskriminierung oder Belästigung erlebt oder beobachtet haben.


Ergänzend dazu können Vorfälle ganzjährig per E-Mail an antidiskriminierung@berlinale.de gemeldet werden; die Angaben werden vertraulich behandelt und offiziell geprüft. Für Besucher, die einen reizarmen Rückzugsort suchen, steht ein Ruheraum zur Verfügung. Der Zugang wird über das Awareness-Team im Berlinale Service Center koordiniert. Darüber hinaus veröffentlicht das Festival sogenannte Content Notes zu Filmen mit potenziell belastenden Inhalten oder störenden Lichteffekten wie Stroboskopsequenzen.

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