Dreharbeiten zu Doris Dörries neuem Film „Frau Winkler verlässt das Haus“ gestartet
- Toni Schindele

- 12. Nov.
- 2 Min. Lesezeit
In Hamburg ist die erste Klappe gefallen: Die Dreharbeiten zu Doris Dörries nächstem Spielfilm haben begonnen. Unter dem Titel „Frau Winkler verlässt das Haus“ entsteht derzeit eine Geschichte, die in naher Zukunft spielt und zugleich ein hochaktuelles gesellschaftliches Thema verhandelt.

Mit Angela Winkler und Laura Tonke in den Hauptrollen erzählt „Frau Winkler verlässt das Haus“ eine Mutter-Tochter-Geschichte, die in naher Zukunft spielt: Im Jahr 2030 lebt die 80-jährige Frau Winkler allein mit ihrer Tochter Emi, nachdem der Ehemann früh verstorben ist. Emi nimmt ein neues Theaterengagement an und ist dadurch gezwungen, ihre Mutter in die Obhut eines Pflegeroboters zu geben. Die anfängliche Ablehnung weicht einer unerwarteten Annäherung zu dem künstlichen Pfleger, dem sie den Namen Pawlowitsch gibt. Allerdings hat dieser Roboter auch den Auftrag, sie zu töten, sobald ihre Vitalfunktionen einen kritischen Wert unterschreiten. Regie und Drehbuch stammen von Doris Dörrie, die zu den einflussreichsten Regisseurinnen des deutschen Kinos zählt. Nach frühen Erfolgen wie „Männer“ aus dem Jahr 1985 oder „Ich und Er“ folgten Filme wie „Kirschblüten – Hanami“, „Grüße aus Fukushima“ oder zuletzt „Freibad“ im Jahr 2022.
„Frau Winkler verlässt das Haus“ ist Doris Dörries 22. Spielfilm. Gedreht wird bis Dezember an mehreren Schauplätzen, darunter neben Hamburg auch in Lübeck und Bayern. Für die Kamera zeichnet Leah Striker verantwortlich, das Kostümbild übernimmt Sabine Keller, das Szenenbild Bernd Lepel. Die Produktion liegt bei Zeitsprung Pictures in Zusammenarbeit mit dem Norddeutschen Rundfunk, dem Bayerischen Rundfunk und arte. Finanziert wird die Produktion durch eine breite Förderlandschaft: Neben der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein unterstützen auch der FilmFernsehFonds Bayern, die Filmförderungsanstalt FFA, der Deutsche Filmförderfonds, die Film- und Medienstiftung NRW sowie der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien die Produktion. Der deutsche Kinostart wird von Wild Bunch Germany realisiert.





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