Erste Zahlen von den Kinokassen: So hat „Insidious: Out of the Further“ am Startwochenende abgeschnitten
- Toni Schindele

- vor 11 Minuten
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Mit „Insidious: Out of the Further“ ist der sechste Film der Horrorreihe an den Kinokassen gestartet. In Nordamerika fällt der Auftakt kleiner aus als beim Vorgänger, international zeigt sich die inzwischen 15 Jahre alte Reihe dagegen weiterhin bemerkenswert zugkräftig.

Seit dem 20. August läuft „Insidious: Out of the Further“ in den deutschen Kinos. Regisseur Jacob Chase schlägt darin ein neues Kapitel der Reihe auf: Die Lambert-Familie, die zuletzt noch im Mittelpunkt von „Insidious: The Red Door“ stand, rückt in den Hintergrund, Amelia Eve übernimmt als Gemma die neue Hauptrolle. Mit Lin Shaye als Elise Rainier bleibt dem Film zugleich eines der vertrautesten Gesichter der Reihe erhalten und an einer etablierten Marke mangelt es ihm ohnehin nicht: Mehr als 740 Millionen US-Dollar hatten die ersten fünf Teile bis dahin bereits weltweit eingespielt. Zum Auftakt von „Insidious: Out of the Further“ kamen nun rund 60,3 Millionen US-Dollar hinzu.
In den USA und Kanada spielte „Insidious: Out of the Further“ nach den am Sonntag veröffentlichten Schätzungen 25,3 Millionen US-Dollar ein und musste sich damit nur Marvel-Blockbuster „Spider-Man: Brand New Day“ geschlagen geben. An den Rekord der eigenen Reihe reicht der Film zwar nicht heran: „Insidious: Chapter 2“ eröffnete 2013 mit 40,3 Millionen US-Dollar, „Insidious: The Red Door“ kam 2023 auf rund 33 Millionen und „Insidious: The Last Key“ 2018 auf 29,6 Millionen. Dennoch hält sich die Reihe auch mit ihrem sechsten Film auf einem Niveau, das nur wenige Horrorfranchises über eine derart lange Zeit erreichen: Fünf der sechs Teile starteten in Nordamerika mit mehr als 20 Millionen US-Dollar.
Mit den nun erreichten 25,3 Millionen bewegt sich der Film zudem genau in dem Korridor von 23 bis 27 Millionen US-Dollar, den Branchenmagazin Variety vor dem Wochenende erwartet hatte. Dass der Rückgang gegenüber „Insidious: The Red Door“ nicht stärker ins Gewicht fällt, liegt vor allem am Ausland. Während der neue Film in Nordamerika rund 23 Prozent hinter seinem Vorgänger zurückbleibt, spielte er international zum Start 35 Millionen US-Dollar ein und damit sogar mehr als die 31,4 Millionen, mit denen „Insidious: The Red Door“ außerhalb Nordamerikas eröffnet hatte. Weltweit trennen beide Filme nach ihrem ersten Wochenende deshalb nur wenige Millionen US-Dollar.
Gerade darin zeigt sich, wie sehr „Insidious“ inzwischen über den US-Markt hinausgewachsen ist: Was die Reihe zu Hause verliert, kann sie in anderen Kinomärkten zumindest zum Start nahezu auffangen. Für Sony und Blumhouse ist dabei nicht nur die Höhe des Einspielergebnisses entscheidend, sondern vor allem das Verhältnis zu den Kosten. Mit einem Produktionsbudget von rund 18 Millionen US-Dollar ist „Insidious: Out of the Further“ zwar der teuerste Film der Reihe, bleibt für eine große Studioproduktion aber vergleichsweise günstig. Schon am ersten Wochenende spielte er weltweit mehr als das Dreifache dieser Summe an den Kinokassen wieder ein. Gewinn lässt sich daraus jedoch noch nicht unmittelbar ableiten, denn Marketingkosten und die Anteile der Kinos sind in dieser Rechnung nicht enthalten, wirtschaftlich verschafft der Start dem Film aber bereits früh einigen Spielraum.
Zugleich hat die gesamte Reihe mit dem sechsten Teil nun die Marke von 800 Millionen US-Dollar weltweitem Kinoeinspielergebnis überschritten. Wie weit „Insidious: Out of the Further“ von hier aus noch kommt, dürfte sich vor allem daran entscheiden, wie schnell das Interesse nach dem Startwochenende nachlässt. Die vier vorherigen Fortsetzungen legten nach ihrem Start in den USA und Kanada jeweils noch deutlich zu und spielten insgesamt etwas mehr als das Doppelte ihres Auftaktergebnisses ein. Überträgt sich dieses Muster auf den neuen Film, wären dort etwa 55 bis 63 Millionen US-Dollar möglich. Hält sich zugleich das internationale Geschäft ähnlich stabil wie bei den jüngeren Teilen, erscheint derzeit ein weltweites Endergebnis von ungefähr 160 bis 180 Millionen US-Dollar realistisch.





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