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Erste Zahlen von den Kinokassen: So hat „Michael“ am Startwochenende abgeschnitten

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • vor 12 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Mit einem außergewöhnlich hohen Einspielergebnis ist das MJ-Biopic „Michael“ in die Kinos gestartet und hat bereits am ersten Wochenende neue Maßstäbe für das Genre der Filmbiografien gesetzt.


Jaafar Jackson als Michael Jackson im Film „Michael“, lächelnd in ikonischer roter Lederjacke auf der Bühne, umgeben von Tänzern im Hintergrund.
Bildnachweis: © 2025 Lionsgate

Der von Antoine Fuqua inszenierte MJ-Film „Michael“ hat am ersten Wochenende weltweit rund 217 Millionen US-Dollar eingespielt. Etwa 97 Millionen davon kommen aus den USA, rund 120 Millionen aus dem Rest der Welt. Damit erzielt der Film den erfolgreichsten Kinostart einer Filmbiografie in den USA und übertrifft den bisherigen Rekordhalter „Straight Outta Compton“ aus dem Jahr 2015 deutlich, der seinerzeit rund 60 Millionen US-Dollar zum Start einspielte und sich der Hip-Hop-Gruppe N.W.A widmete. Fast zehn Jahre später ist es nun der King of Pop, der diese Bestmarke gebrochen hat und mit „Michael“ direkt die Spitzenposition an den Kinokassen übernimmt. Ein so starkes erstes Wochenende ist für ein klassisches Biopic extrem bemerkenswert.


Große Blockbuster starten oft zwischen 200 und 300 Millionen US-Dollar weltweit, typische Biopics liegen dagegen oft unter 100 Millionen. Realistisch erscheint nach diesem Start aktuell ein Endergebnis irgendwo im Bereich von etwa 550 bis 650 Millionen US-Dollar. Allerdings heißt das nicht zwangsläufig, dass der Film ein finanzieller Erfolg wird, denn er wurde auch sehr teuer produziert. So hat „Michael“ geschätzte Produktionskosten von 170 bis 200 Millionen US-Dollar sowie zusätzliche Marketingausgaben von etwa 80 bis 150 Millionen US-Dollar verursacht. Da Studios üblicherweise nur rund die Hälfte der Kinoeinnahmen zurückerhalten, liegt die Gewinnschwelle voraussichtlich im Bereich von 600 bis 700 Millionen US-Dollar.


Dass der Film beim Publikum gut ankommt, zeigen auch die Zuschauerbewertungen: Auf Rotten Tomatoes erreicht „Michael“ einen nahezu perfekten Popcornmeter von 97 Prozent. Ganz anders fällt das Urteil der Kritiker aus. Dort liegt die Bewertung nur bei 38 Prozent, bei den ausgewiesenen Top-Kritikern sogar nur bei 23 Prozent. Viele Kritiker bemängeln, dass „Michael“ die umstrittenen Seiten von Michael Jacksons Leben weitgehend ausklammert und sich stark auf seine größten Erfolge konzentriert. Außerdem wird kritisiert, dass der Film eher bekannte Momente nachstellt, statt tiefer in die Persönlichkeit einzutauchen. Für viele Zuschauer scheint genau das aber kein Problem zu sein.

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