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Ex-Superman Dean Cain spottet über neue Supergirl-Darstellerin Milly Alcock

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • vor 11 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Dean Cain spielte einst den Mann aus Stahl. Nun steht der ehemalige Superman-Darsteller in der Kritik, nachdem er einen spöttischen Beitrag über Supergirl-Darstellerin Milly Alcock mit einem zustimmenden Kommentar bedacht hatte.


„Supergirl“-Darstellerin Milly Alcock in einer Szene aus „Supergirl“ neben Ex-Superman Dean Cain bei einem öffentlichen Auftritt.
Bildnachweis: (l) © 2026 Warner Bros. Ent. Alle Rechte vorbehalten. (r) Miguel Discart & Kiri Karma (Fotos Vrac), CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Dean Cain, der von 1993 bis 1997 in der Fernsehserie „Lois & Clark: The New Adventures of Superman“ die Titelrolle spielte, steht derzeit wegen eines Beitrags auf der Plattform X in der Kritik. Der heute 59-Jährige reagierte auf einen Post, in dem das Aussehen der neuen Supergirl-Darstellerin Milly Alcock verspottet wurde. Auslöser war das offizielle Poster zum kommenden DC-Film „Supergirl“, der in Deutschland in wenigen Wochen in die Kinos kommt. Nachdem ein Nutzer die seit Jahrzehnten unter Comicfans diskutierte Frage aufgeworfen hatte, wie eine kugelsichere Kryptonierin überhaupt Ohrlöcher haben könne, wurde Alcock in einem weiteren Post mit der Figur Cha-Ka aus der 1970er-Jahre-Serie „Land of the Lost“ verglichen.


Die Figur wird in bestimmten politischen Internetkreisen seit Jahren als Meme genutzt, um Personen herabzuwürdigen. Cain kommentierte den Beitrag mit den Worten: „Dang it... I laughed“

(„Verdammt ... ich habe gelacht“). Obwohl Cain den ursprünglichen Vergleich nicht selbst veröffentlicht hatte, wurde seine öffentliche Zustimmung von zahlreichen Nutzern als Unterstützung eines persönlichen Angriffs auf die Schauspielerin verstanden. Die Reaktionen ließen daher nicht lange auf sich warten. Auf X und Reddit verwiesen zahlreiche Nutzer darauf, dass Cain in der Vergangenheit von rassistischen Anfeindungen berichtet hatte, die er aufgrund seiner japanischen Abstammung während seiner Karriere erlebt habe. Entsprechend wurde ihm nun Doppelmoral vorgeworfen. Für Milly Alcock ist öffentliche Kritik dagegen kein neues Thema.


Die Schauspielerin, die durch die HBO-Serie „House of the Dragon“ international bekannt wurde, wurde Anfang 2024 als Kara Zor-El für das neue DC-Universum von James Gunn und Peter Safran vorgestellt und sieht sich seither immer wieder negativen Reaktionen auf ihre Besetzung ausgesetzt. Ihre Erfahrungen bei „House of the Dragon“ hätten sie auf den öffentlichen Druck vorbereitet.


Dort habe sie gelernt, dass insbesondere Frauen im Rampenlicht häufig Ziel von Kommentaren über ihr Aussehen und ihren Körper würden. „Mir wurde dadurch definitiv bewusst, dass allein meine Existenz als Frau in diesem Umfeld kommentiert wird“, sagte Alcock im März gegenüber Vanity Fair und ergänzte: „Wir haben uns sehr daran gewöhnt, ein seltsames Besitzrecht an weiblichen Körpern zu haben.“ Sie könne diese Reaktionen nicht kontrollieren und konzentriere sich deshalb darauf, ihren eigenen Weg zu gehen. So sagte sie über ihre Haltung: „Natürlich möchte ich, dass die Leute mich und den Film mögen. Aber letztendlich liegt es nicht in meiner Hand.“

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