Förderpreis „Neues Deutsches Kino“: Diese Filmschaffenden sind beim Filmfest München 2026 nominiert
- Toni Schindele
- vor 13 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Wer gehört zu den vielversprechendsten Stimmen des deutschen Kinos? Das Filmfest München hat die Nominierungen für den Förderpreis „Neues Deutsches Kino“ 2026 bekannt gegeben. Mit insgesamt 70.000 Euro Preisgeld zählt die Auszeichnung zu den wichtigsten Förderpreisen für Nachwuchsfilmschaffende in Deutschland.

Der Förderpreis „Neues Deutsches Kino“ geht in die nächste Runde: Das Filmfest München, das in diesem Jahr vom 26. Juni bis 5. Juli in seiner 43. Ausgabe veranstaltet wird, hat die Nominierten bekannt gegeben. Für 13 Weltpremieren beginnt damit der Wettbewerb um eine der wichtigsten Nachwuchsauszeichnungen des deutschen Films. Seit seiner Einführung im Jahr 1989 richtet sich der Förderpreis gezielt an Filmschaffende am Beginn ihrer Laufbahn. Berücksichtigt werden Talente, die ihren ersten, zweiten oder dritten langen Kinospielfilm präsentieren und deren Werke in der Reihe „Neues Deutsches Kino“ des Filmfest München laufen. Mit einem Gesamtpreisgeld von 70.000 Euro zählt die Auszeichnung zu den höchstdotierten Nachwuchspreisen der deutschen Filmbranche. Der größte Einzelpreis entfällt mit 30.000 Euro auf die Kategorie Regie.
Für die beste produzentische Leistung werden 20.000 Euro vergeben, während das beste Drehbuch und die beste schauspielerische Leistung jeweils mit 10.000 Euro ausgezeichnet werden. Wer den Drehbuchpreis gewinnt, erhält darüber hinaus Zugang zu einem Mentoring-Programm der Bavaria Fiction, das die Entwicklung des nächsten Projekts begleitet. Neu hinzu kommt in diesem Jahr ein zusätzlicher Anreiz für Produzenten: Erstmals ist die Auszeichnung für die beste produzentische Leistung mit einer Referenzförderung der Filmförderungsanstalt (FFA) verbunden. Die Gewinner erhalten 50.000 Referenzpunkte, die bei künftigen Projekten genutzt werden können. Die Preisverleihung findet am 3. Juli in der Hochschule für Fernsehen und Film München statt. Die Preisträger werden von einer Jury bestimmt, der Schauspielerin Haley Louise Jones, Produzentin Trini Götze sowie Regisseur und Drehbuchautor Visar Morina angehören.
Nominiert für den Förderpreis „Neues Deutsches Kino“ 2026 – Regie:
Ella Cieslinski und Nina Wesemann für „Erzähl mir dein Morgen“
Katharina Rabl für „Erinnerungen eines Waldes“
Peter Meister für „Bärenjagen“
Nicolas Ehret für „Morgen war Krieg“
Randa Chahoud für „Identitti“
Brezel Göring für „Für immer 16“
Milena Aboyan für „Drei Kameradinnen“
Susanne Heinrich für „Die miserable Mutter“
David Helmut für „So Happy It Hurts“
Christoph Otto für „Die Ballade von Mittwoch bis Donnerstag“
Pauline Roenneberg für „Kalter Hund“
Nominiert für den Förderpreis „Neues Deutsches Kino“ 2026 – Produzentische Leistung:
Ella Cieslinski und Nina Wesemann für „Erzähl mir dein Morgen“
Ralph Wieser und Nicole Leykauf für „Erinnerungen eines Waldes“
Peter Meister für „Bärenjagen“
Hüseyin Tabak für „Morgen war Krieg“
Ben Zerhau für „Drei Kameradinnen“
Katharina Weser für „Die miserable Mutter“
Lena Meckel für „So Happy It Hurts“
Christoph Otto für „Die Ballade von Mittwoch auf Donnerstag“
Pauline Roenneberg und Felix Bärwald für „Kalter Hund“
Nominiert für den Förderpreis „Neues Deutsches Kino“ 2026 – Drehbuch:
Ella Cieslinski und Nina Wesemann für „Erzähl mir dein Morgen“
Katharina Rabl und Karla Cristóbal für „Erinnerungen eines Waldes“
Peter Meister für „Bärenjagen“
Nicolas Ehret für „Morgen war Krieg“
Brezel Göring für „Für immer 16“
Milena Aboyan für „Drei Kameradinnen“
Susanne Heinrich für „Die miserable Mutter“
David Helmut und Julian Adiputra Witt für „So Happy It Hurts“
Julia Janzen und Tom Schreiber für „Schöne Seelen“
Pauline Roenneberg und Britta Schwem für „Kalter Hund“
Nominiert für den Förderpreis „Neues Deutsches Kino“ – Schauspielerische Leistung:
Ricarda Seifried und Marlene-Sophie Haagen für „Erzähl mir dein Morgen“
Lukas Walcher für „Erinnerungen eines Waldes“
David Scheid, Hannes Linder und Christopher Schärf für „Bärenjagen“
Naila Schuberth für „Morgen war Krieg“
Amanda Babaei Vieira, Stephanie Eidt, Zoe Magdalena, Sabrina Setlur und Saba Lou Khan für „Identitti“
Manal Raga a Sabit und Brikena Ray für „Drei Kameradinnen“
Rosa Landers für „Die miserable Mutter“
Gaia Aljona und Lisa Charlotte Friederich für „Wurzeln und Flügel“
Titus Kraus, Lena Meckel, David Helmut, Nicolas Fethi Türksever, Laura Osswald und Teresa Klamert für „So Happy It Hurts“
Maya Unger für „Schöne Seelen“
Ulrike Prager, Johannes Benecke und Sergen Meral für „Die Ballade von Mittwoch auf Donnerstag“
Mai Duong Kieu, Victoria Mayer, Thomas Mraz und Lea Drinda für „Kalter Hund“

