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Ghostface kehrt erfolgreich zurück: „Scream 7“ startet mit Franchise-Rekord und peilt 200-Millionen-Marke an

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • vor 9 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

„Scream 7“ startet mit einem Franchise-Rekord an den Kinokassen. Der siebte Teil der Horrorreihe legt ein außergewöhnlich starkes Startwochenende hin und setzt damit ein deutliches Signal, dass die Marke trotz turbulenter Vorgeschichte weiterhin über erhebliche Zugkraft verfügt.


Ghostface mit erhobenem Messer in schwarzem Umhang in einer Türöffnung – Szene aus „Scream 7“ im Innenraum eines Hauses.
Bildnachweis: © Paramount Pictures

Der Kinostart von „Scream 7“ stand unter besonderen Vorzeichen. Die Produktion war von öffentlichen Kontroversen und personellen Umbrüchen geprägt, die früh Zweifel aufkommen ließen, ob der Film an den Erfolg seines Vorgängers würde anknüpfen können. Auslöser der Neuausrichtung war die Trennung von Hauptdarstellerin Melissa Barrera durch Spyglass Media infolge ihrer öffentlichen Äußerungen zum Gaza-Krieg, gefolgt vom Ausstieg von Jenna Ortega, offiziell aus Termingründen. Auch Regisseur Christopher Landon verließ das Projekt. In der Folge übernahm erstmals Kevin Williamson, der Schöpfer der Reihe, selbst die Regie. Gleichzeitig kehrte Neve Campbell als Sidney Prescott zurück. Trotz dieser Ausgangslage verzeichnete „Scream 7“ bemerkenswert erfolgreiches Startwochenende. In den USA spielte der Film am Startwochenende 64,1 Millionen US-Dollar ein, international kamen weitere 33,1 Millionen US-Dollar hinzu.


Damit beläuft sich das weltweite Einspielergebnis zum Auftakt auf 97,2 Millionen US-Dollar. Damit gelingt „Scream 7“ der beste Start der gesamten Reihe. Der bisherige Rekordhalter, der direkte Vorgänger „Scream VI“, war 2023 mit rund 67,1 Millionen US-Dollar weltweit gestartet. „Scream 7“ liegt damit rund 30 Millionen US-Dollar über dem bisherigen Spitzenwert und übertrifft den früheren Bestwert deutlich. Die Dimension dieses Starts wird vor allem im Vergleich zu den Gesamteinspielergebnissen der Reihe deutlich. Der kommerziell erfolgreichste „Scream“-Film war bislang der erste Teil von 1996 mit rund 173 Millionen US-Dollar weltweit. Mit bereits 97,2 Millionen US-Dollar nach dem ersten Wochenende hat „Scream 7“ diese Marke in Reichweite. Um zum erfolgreichsten Teil der Reihe aufzusteigen, fehlen weniger als 80 Millionen US-Dollar.  


Läuft es normal, dürfte „Scream 7“ weltweit bei rund 200 Millionen US-Dollar oder etwas darüber landen. Entwickelt sich der Film besonders stabil, sind auch 220 bis 230 Millionen US-Dollar realistisch, im Idealfall sogar bis zu 250 Millionen US-Dollar. In jedem dieser Szenarien würde der siebte Teil die bisherigen Einspielergebnisse der Reihe übertreffen und voraussichtlich die 200-Millionen-Marke knacken. Der starke Kinostart dürfte auch direkte Auswirkungen auf die Zukunft der Reihe haben. Regisseur und Drehbuchautor Kevin Williamson hatte bereits vor dem Start von „Scream 7“ offen darüber gesprochen, dass während der Dreharbeiten erste Ideen für einen weiteren Film entstanden seien.


„Wenn man nachts um drei Uhr am Set sitzt, fragt man sich automatisch: Worum ginge es in Scream 8?“, sagte Williamson gegenüber dem Branchenmagazin Deadline. Man habe begonnen zu brainstormen, „und dann kam Neve mit einer wirklich großartigen Idee – und alle waren sofort begeistert“. Zugleich machte Williamson klar, dass eine Fortsetzung an den Erfolg des aktuellen Films gekoppelt sei: „Wenn der Film gut ankommt und die Leute ihn sehen wollen, dann sind wir für die Fans da. Wenn sie ihn wollen, bekommen sie ihn.“ Nach dem Rekordstart an den Kinokassen spricht nun vieles dafür, dass diese Voraussetzung erfüllt ist – und dass Paramount Pictures die Entscheidung über „Scream 8“ eher früher als später treffen könnte.

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