Lionsgate gibt nicht auf: „Monopoly“-Verfilmung erhält neue kreative Köpfe
- Toni Schindele

- vor 2 Stunden
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Die Verfilmung des Brettspielklassikers „Monopoly“ zählt seit Jahren zu den hartnäckigsten Projekten in Hollywood. Mehrfach angekündigt, mehrfach neu entwickelt und ebenso oft wieder verworfen, scheint das Vorhaben nun einen weiteren Anlauf zu nehmen.

Lionsgate arbeitet gemeinsam mit LuckyChap und Hasbro Entertainment an einer neuen Entwicklung der „Monopoly“-Verfilmung und hat dafür gleich zwei Autoren-Duos verpflichtet. Wie das Branchenmagazin Deadline berichtet, sollen Neil Widener und Gavin James sowie Rebecca Angelo und Lauren Schuker Blum jeweils eigene Ansätze für eine Verfilmung des weltbekannten Brettspiels erarbeiten. Dem Bericht zufolge befinden sich die Arbeiten in einem sehr frühen Stadium. Studioquellen erklärten gegenüber Deadline, dass zunächst zwei unterschiedliche Drehbuchentwürfe entwickelt werden sollen. Erst anschließend werde entschieden, welcher Ansatz weiterverfolgt und offiziell in Auftrag gegeben wird. Für den „Monopoly“-Live-Action-Film ist es bereits der nächste Neustart innerhalb kurzer Zeit.
Noch im März 2025 waren John Francis Daley und Jonathan Goldstein mit der Entwicklung eines Drehbuchs beauftragt worden. Allerdings hat sich daraus nichts ergeben. Doch die Bemühungen reichen weit länger zurück. Bereits 2015 hatte Lionsgate den Drehbuchautor Andrew Niccol, der für das Drehbuch zu „Die Truman Show“ sowohl für einen Golden Globe als auch für einen Oscar nominiert war und zuletzt den Science-Fiction-Thriller „Anon“ schrieb und inszenierte, für eine Version des Stoffes engagiert. Auch daraus entstand letztlich kein grünes Licht für eine Umsetzung. Zuvor waren unter anderem eine Variante mit Kevin Hart und Regisseur Tim Story sowie eine frühere Entwicklung bei Universal Pictures verfolgt worden. Zwischenzeitlich war sogar Ridley Scott als Regisseur vorgesehen.
Die Ursprünge des Projekts reichen sogar bis ins Jahr 2008 zurück, als Universal und Hasbro eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung von Filmen auf Basis bekannter Spiel- und Spielzeugmarken vereinbarten. Wie ein Film auf Basis von „Monopoly“ konkret aussehen könnte, ist bislang ebenfalls noch völlig unklar. Das Brettspiel gehört zu den erfolgreichsten und bekanntesten Spielen der Welt und wird in mehr als 100 Ländern und 37 Sprachen vertrieben. Die Spielmechanik basiert auf dem Erwerb von Grundstücken, dem Aufbau eines Immobilienportfolios sowie dem Ziel, Mitspieler wirtschaftlich in die Insolvenz zu treiben. Dabei geht „Monopoly“ auf „The Landlord’s Game“ zurück, ein 1904 von Elizabeth Magie entwickeltes Brettspiel, das ursprünglich die negativen Folgen monopolistischen Landbesitzes veranschaulichen sollte.
Die nun verpflichteten Autoren bringen unterschiedliche Erfahrungen mit. Neil Widener und Gavin James zeichneten zuletzt für das Drehbuch von „Ein Minecraft Film“ verantwortlich. Die Verfilmung des Videospiels entwickelte sich trotz gemischter Kritiken zu einem der erfolgreichsten Vertreter ihres Genres und spielte weltweit mehr als 960 Millionen US-Dollar ein. Rebecca Angelo und Lauren Schuker Blum wiederum schrieben gemeinsam das Drehbuch zu „Dumb Money – Schnelles Geld“, dem von Craig Gillespie inszenierten Film über den GameStop-Aktienhype und den Konflikt zwischen Kleinanlegern und institutionellen Investoren an der Wall Street.





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