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Nach Zweifeln an seiner Darstellung: Eli Roth räumt KI-Einsatz in „Ice Cream Man“ ein

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • vor 4 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Eli Roth hat eingeräumt, bei „Ice Cream Man“ generative KI eingesetzt zu haben. Zuvor hatte der Regisseur die auffälligen Cartoonpassagen als Ergebnis eigener Zeichnungen und klassischer Animationsarbeit beschrieben.


In „Ice Cream Man“ steht ein grinsender Eisverkäufer in weißer Uniform und roter Fliege vor einer Gruppe lachender Kinder.
Bildnachweis: © Studiocanal

Eli Roths neuer Slasher führt in die Kleinstadt Bayleen Bay, wo ein charismatischer Eisverkäufer seine Süßigkeiten an Kinder verteilt und damit eine Reihe unheimlicher Vorfälle auslöst. Für Schlagzeilen sorgt allerdings weniger die Geschichte des Films als die Frage, wie einige seiner Bilder entstanden sind. So gibt es im Film schwarz-weiße Cartoonsequenzen im Stil der 1920er-Jahre, die eine animierte Figur zeigen, die Kinder über ihre Smartphones in den Bann zieht und zur Gewalt treibt. Gegenüber Polygon hatte Roth deren Entstehung zunächst als weitgehend handgefertigten Prozess geschildert: Er selbst habe die Figuren, Einzelbilder und Bewegungsabläufe gezeichnet, Animatoren hätten daraus flüssige Sequenzen entwickelt, ein weiterer Künstler ihnen schließlich das gewünschte Flackern und Zittern verliehen.


Generative KI kam in dieser Beschreibung nicht vor. Die Zweifel begannen jedoch mit einem Namen im Abspann. Dort wird Dark Half aufgeführt, ein Unternehmen, das auf KI-gestützte visuelle Effekte spezialisiert ist. Als Zuschauer daraufhin nachhakten und Polygon Roth erneut mit der Frage konfrontierte, rückte der Regisseur von seiner ersten Darstellung ab. Er habe sich „falsch ausgedrückt“, erklärte Roth nun; generative KI sei in „einem sehr kleinen Teil einiger weniger Szenen“ eingesetzt und mit menschlicher Kreativarbeit verbunden worden. Welche Bilder betroffen sind, wie die Technik konkret verwendet wurde und wie groß ihr Anteil tatsächlich ausfällt, ließ Roth offen.

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