Neue Comedyserie von den „Abbott Elementary“-Machern in Arbeit: Netflix verfilmt „I Suck At Girls“
- Toni Schindele

- vor 2 Tagen
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Aktualisiert: vor 2 Tagen
Mit den Machern von „Abbott Elementary“ entwickelt Netflix eine neue Comedyserie, die sich auf unterhaltsame Weise den Schwierigkeiten des Datinglebens widmet. Als Vorlage dient das gleichnamige Buch des US-Autors Justin Halpern.

Wie das Branchenmagazin Deadline berichtet, hat Netflix die Comedyserie „I Suck At Girls“ offiziell in Auftrag gegeben. Für die Entwicklung arbeitet der Streamingdienst mit einem eingespielten Kreativteam zusammen: Justin Halpern entwickelt das Projekt gemeinsam mit Patrick Schumacker, beide sind derzeit als Showrunner der Erfolgsserie „Abbott Elementary“ tätig. Produziert wird die Serie über Bill Lawrences Produktionsfirma Doozer in Kooperation mit Warner Bros. Television. Nach Informationen von Branchenmagazin Deadline könnte die endgültige Serienrealisierung jedoch noch an die Besetzung geknüpft sein; die Casting-Prozesse haben demnach jedoch bereits begonnen. Die Dreharbeiten sollen nach aktuellem Planungsstand im Sommer dieses Jahres starten. Bereits 2013 beschäftigten sich Halpern, Schumacker und Lawrence erstmals mit einer Serienadaption von „I Suck at Girls“. Für den US-Networksender FOX entstand zunächst eine Pilotepisode, aus der später die Comedyserie mit dem Titel „Surviving Jack“ hervorging.
Das als Single-Camera-Ensemble angelegte Format erhielt zwar eine offizielle Serienorder, blieb jedoch kurzlebig: Nach lediglich acht ausgestrahlten Folgen wurde die Serie infolge enttäuschender Zuschauerzahlen wieder aus dem Programm genommen. Die autobiografisch inspirierte Handlung der Buchvorlage setzt bei einem Mittagessen zwischen Justin Halpern und seinem Vater ein. Halpern eröffnet ihm dabei, dass er beschlossen hat, seiner Freundin einen Heiratsantrag zu machen. Wenig begeistert rät der Vater seinem Sohn stattdessen, vor einer vorschnellen Entscheidung einen Tag innezuhalten und darüber nachzudenken, was ihn seine bisherigen Erfahrungen mit Frauen und mit sich selbst gelehrt haben. Diese Aufforderung bildet den erzählerischen Rahmen von „I Suck At Girls“. In den folgenden Episoden blickt Halpern auf die frühen, oft peinlich gescheiterten Stationen seines Liebeslebens zurück – von kindlichen Schwärmereien bis zu schmerzhaften Lektionen des Erwachsenwerdens.
Bei Goodreads erreicht das Buch derzeit eine Durchschnittsbewertung von rund 3,8 von 5 Sternen. Apple Books weist für die Enhanced Edition etwa 4,3 von 5 Sternen aus, während Amazon-Kunden im Schnitt 4,4 von 5 Sternen bei rund 2.500 Bewertungen vergeben. Die Serienadaption soll sich dabei von der Struktur der Buchvorlage lösen und deren zentrale Motive in ein neues narratives Konzept übertragen. Im Mittelpunkt stehen demnach drei sozial unbeholfene Zehntklässler, die bei ersten Annäherungen an Mädchen in unangenehme Situationen geraten. Bekannt wurde Halpern zuvor vor allem durch „Sh*t My Dad Says“, eine ursprünglich auf Twitter veröffentlichte Sammlung pointierter Aussagen seines Vaters, die sich zum Spitzenreiter der New York Times-Bestsellerliste entwickelte und später ebenfalls adaptiert wurde.





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