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Zeitsprung in die 1970er: „Evil Dead Wrath“ setzt auf völlig neues Konzept

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Erstmals gibt es konkrete Informationen zur Handlung von „Evil Dead Wrath“. Die neuen Details legen nahe, dass der Horrorfilm nicht nur eine andere Epoche erkundet, sondern sich auch stilistisch deutlich von den jüngsten Filmen der Reihe unterscheiden wird.


Szene aus dem Horrorfilm „Evil Dead Rise“: Eine von dämonischen Kräften besessene Frau schaut mit rot leuchtenden Augen und bedrohlichem Blick aus einer Badewanne hervor.
Bildnachweis: © 2022 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved.

Keine 20 Tage trennen Horrorfans mehr vom Kinostart von „Evil Dead Burn“, doch der Nachschub ist bereits gesichert: Mit „Evil Dead Wrath“ hat Regisseur Francis Galluppi seinen Beitrag zum von Sam Raimi produzierten Franchise bereits abgedreht. Bislang wurden sämtliche Details zur Handlung unter Verschluss gehalten. Nun sind erstmals Informationen aufgetaucht, die darauf hindeuten, dass der Film nicht nur zeitlich, sondern auch stilistisch neue Wege einschlägt. Über entsprechende Aussagen von Produzent Robert Tapert berichtete das Horror-Magazin Dread Central. Demnach spielt „Evil Dead Wrath“ im Jahr 1972 und damit noch vor den Ereignissen des ersten Films „Tanz der Teufel“ aus dem Jahr 1981.


„Das ist ein weiterer großartiger Neuanfang. Es spielt vor allem anderen. Es spielt im Jahr 1972“, erklärte Tapert im Rahmen eines Vortrags an der Michigan State University. Gleichzeitig soll der Film auch optisch konsequent in dieser Epoche verankert sein. Francis Galluppi wolle die Optik des historischen Filmmaterials Ektachrome 100 nachbilden, wodurch der Film bewusst wie eine Produktion aus den frühen 1970er-Jahren wirken soll. Damit unterscheidet sich „Evil Dead Wrath“ grundlegend von „Evil Dead Burn“, dessen Handlung in der Gegenwart angesiedelt ist. Auch inszenatorisch verfolgt Galluppi einen völlig anderen Ansatz als Sébastien Vaniček bei „Evil Dead Burn“.


Tapert beschrieb den Regisseur als „sehr Tarantino-esk“ und betonte dessen ruhige, kontrollierte Erzählweise, während Vaničeks Film auf eine permanente, handgeführte Kamera und hohe Dynamik setze. Zudem deutete Tapert an, dass „Evil Dead Wrath“ Elemente einer Coming-of-Age-Geschichte enthalten werde – ein Motiv, das in der Reihe bislang kaum eine Rolle spielte. Konkrete Details zur eigentlichen Handlung bleiben zwar weiterhin geheim, doch die neuen Aussagen zeichnen bereits ein deutliches Bild eines Films, der sich sowohl erzählerisch als auch stilistisch klar von den jüngsten Ablegern des Franchise unterscheiden dürfte.


Zur Besetzung von „Evil Dead Wrath“ gehören Ella Newton, Elizabeth Cullen, Josh Helman, Ella Oliphant und Jessica McNamee. Welche Figuren sie verkörpern werden, wurde bislang nicht bekannt gegeben. Doch während „Evil Dead Burn“ bereits vor der Tür steht, müssen wir auf „Evil Dead Wrath“ noch einige Zeit warten. Während für die USA derzeit ein Kinostart am 7. April 2028 angekündigt ist, gibt es für Deutschland bislang noch keinen offiziellen Starttermin. Da neue Kinofilme hierzulande traditionell donnerstags anlaufen, dürfte „Evil Dead Wrath“ voraussichtlich bereits am 6. April 2028 auf die große Leinwand kommen.

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