10 Lolas sorgen für Kino-Comeback: Hier läuft „In die Sonne schauen“ jetzt wieder
- Toni Schindele

- vor 1 Tag
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Der große Gewinner des Deutschen Filmpreises ist noch einmal im Kino zu sehen. Nach dem Erfolg bei der Lola-Verleihung haben zahlreiche Programm- und Arthouse-Kinos den vielfach ausgezeichneten Film „In die Sonne schauen“ erneut ins Programm aufgenommen.

Mit zehn Auszeichnungen beim Deutschen Filmpreis krönte sich „In die Sonne schauen“ endgültig zu einem der besten deutschen Filme des vergangenen Kinojahres. Bereits zuvor hatte das Drama von Regisseurin Mascha Schilinski eine außergewöhnliche Festival- und Preisreise hinter sich. Nach der Auszeichnung mit dem Preis der Jury bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes folgten zahlreiche weitere Ehrungen, darunter der Preis der deutschen Filmkritik als Bester Spielfilm, zwei Bayerische Filmpreise sowie internationale Festivalerfolge. Zudem wurde der Film als deutscher Beitrag für die Kategorie Bester Internationaler Film bei den Oscars 2026 ausgewählt und erhielt mehrere Nominierungen bei internationalen Filmpreisen.
Der vorläufige Höhepunkt dieser Erfolgsgeschichte war nun der Deutsche Filmpreis. Dort gewann „In die Sonne schauen“ zehn Lolas und damit sämtliche Kategorien, in denen der Film überhaupt siegen konnte. Zwar war die Produktion insgesamt elfmal nominiert, doch durch eine doppelte Nominierung in der Kategorie „Beste weibliche Nebenrolle“ war die maximale Ausbeute auf zehn Preise begrenzt. Zu den wichtigsten Auszeichnungen des Abends gehörten die Lola in Gold für den besten Spielfilm, die Preise für die beste Regie sowie das beste Drehbuch.
Der reguläre deutsche Kinostart liegt zwar inzwischen mehr als neun Monate zurück, aber mit dem turnusmäßigen Programmwechsel am Donnerstag nutzen nun zahlreiche Kinos die erste Gelegenheit nach der Preisverleihung, den Film erneut auf die Leinwand zu bringen. Für alle, die den Film bislang verpasst haben oder ihn noch einmal sehen möchten, gibt es also eine neue Gelegenheit. Nachfolgend findet sich eine große Übersicht aller Lichtspielhäuser, die Vorführungen von „In die Sonne schauen“ angekündigt haben. Die Übersicht basiert auf den aktuell angekündigten Vorstellungen. Da Programmkinos ihre Spielpläne kurzfristig anpassen können, empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf die jeweiligen Webseiten der Kinos. Die Übersicht ist in alphabetischer Reihenfolge der Städte.
Aachen
Apollo
Aschaffenburg
Casino
Augsburg
Thalia
Berlin
B-Ware! Ladenkino
Cinema Paris
Cosima
Delphi Filmpalast
Filmtheater am Friedrichshain
Kulturbrauerei
Lichtblick
Yorck
Bochum
Casablanca
Metropolis
Bonn
Bonner Kinemathek
Neue Filmbühne
Braunschweig
Universum
Bremen
Schauburg
Buchholz
Movieplexx
Chemnitz
Clubkino Siegmar
Dresden
Programmkino Ost
Schauburg
Düsseldorf
Metropol
Essen
Filmstudio
Gronau (Leine)
Lichtspiele
Halle (Saale)
Puschkino
Hamburg
Zeise
Hannover
Kino am Raschplatz
Heidelberg
Die Kamera
Koblenz
Odeon
Köln
Odeon
Rex am Ring
Leipzig
Passage
Schauburg
Lippstadt
Cinema-Studio-Center
Magdeburg
Studiokino
Marburg
Capitol
Merseburg
Domstadt Kino
Mönchengladbach
Cinefactory
München
ABC
Arena
Maxim
Theatiner
Münster
Cinema
Schlosstheater
Nürnberg
Casablanca
Osnabrück
Cinema Arthouse
Regensburg
Filmgalerie im Leeren Beutel
Sankt Ingbert
Kinowerkstatt
Steinfurt
Die Eule
Tübingen
Atelier
Vitte (Hiddensee)
Zeltkino
Würzburg
Central
„In die Sonne schauen“ erzählt die Geschichte von vier jungen Frauen aus unterschiedlichen Epochen, deren Leben auf besondere Weise miteinander verbunden sind. Über einen Zeitraum von rund hundert Jahren führt der Film von der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg über die Kriegsjahre und die DDR bis in die Gegenwart. Schauplatz ist stets derselbe Vierseithof in der Altmark, auf dem sich Erinnerungen, Generationen und Zeitebenen zunehmend überlagern. Die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen dabei immer stärker. Die Hauptrollen übernehmen Hanna Heckt, Lea Drinda, Lena Urzendowsky und Laeni Geiseler.





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