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10 Lolas sorgen für Kino-Comeback: Hier läuft „In die Sonne schauen“ jetzt wieder

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Der große Gewinner des Deutschen Filmpreises ist noch einmal im Kino zu sehen. Nach dem Erfolg bei der Lola-Verleihung haben zahlreiche Programm- und Arthouse-Kinos den vielfach ausgezeichneten Film „In die Sonne schauen“ erneut ins Programm aufgenommen.


Szenenbild aus „In die Sonne schauen“: Eine junge Frau (gespielt von Lena Urzendowsky) mit Brille und gelbem T-Shirt steht mit ausgebreiteten Armen auf einem Feld und hält ein rot-weißes Fähnchen in der Hand. Im Hintergrund erstreckt sich eine ländliche Landschaft.
Bildnachweis: © Studio Zentral

Mit zehn Auszeichnungen beim Deutschen Filmpreis krönte sich „In die Sonne schauen“ endgültig zu einem der besten deutschen Filme des vergangenen Kinojahres. Bereits zuvor hatte das Drama von Regisseurin Mascha Schilinski eine außergewöhnliche Festival- und Preisreise hinter sich. Nach der Auszeichnung mit dem Preis der Jury bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes folgten zahlreiche weitere Ehrungen, darunter der Preis der deutschen Filmkritik als Bester Spielfilm, zwei Bayerische Filmpreise sowie internationale Festivalerfolge. Zudem wurde der Film als deutscher Beitrag für die Kategorie Bester Internationaler Film bei den Oscars 2026 ausgewählt und erhielt mehrere Nominierungen bei internationalen Filmpreisen.


Der vorläufige Höhepunkt dieser Erfolgsgeschichte war nun der Deutsche Filmpreis. Dort gewann „In die Sonne schauen“ zehn Lolas und damit sämtliche Kategorien, in denen der Film überhaupt siegen konnte. Zwar war die Produktion insgesamt elfmal nominiert, doch durch eine doppelte Nominierung in der Kategorie „Beste weibliche Nebenrolle“ war die maximale Ausbeute auf zehn Preise begrenzt. Zu den wichtigsten Auszeichnungen des Abends gehörten die Lola in Gold für den besten Spielfilm, die Preise für die beste Regie sowie das beste Drehbuch.


Der reguläre deutsche Kinostart liegt zwar inzwischen mehr als neun Monate zurück, aber mit dem turnusmäßigen Programmwechsel am Donnerstag nutzen nun zahlreiche Kinos die erste Gelegenheit nach der Preisverleihung, den Film erneut auf die Leinwand zu bringen. Für alle, die den Film bislang verpasst haben oder ihn noch einmal sehen möchten, gibt es also eine neue Gelegenheit. Nachfolgend findet sich eine große Übersicht aller Lichtspielhäuser, die Vorführungen von „In die Sonne schauen“ angekündigt haben. Die Übersicht basiert auf den aktuell angekündigten Vorstellungen. Da Programmkinos ihre Spielpläne kurzfristig anpassen können, empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf die jeweiligen Webseiten der Kinos. Die Übersicht ist in alphabetischer Reihenfolge der Städte.


Aachen

  • Apollo


Aschaffenburg

  • Casino


Augsburg

  • Thalia


Berlin

  • B-Ware! Ladenkino

  • Cinema Paris

  • Cosima

  • Delphi Filmpalast

  • Filmtheater am Friedrichshain

  • Kulturbrauerei

  • Lichtblick

  • Yorck


Bochum

  • Casablanca

  • Metropolis


Bonn

  • Bonner Kinemathek

  • Neue Filmbühne


Braunschweig

  • Universum


Bremen

  • Schauburg


Buchholz

  • Movieplexx


Chemnitz

  • Clubkino Siegmar


Dresden

  • Programmkino Ost

  • Schauburg


Düsseldorf

  • Metropol


Essen

  • Filmstudio


Gronau (Leine)

  • Lichtspiele


Halle (Saale)

  • Puschkino


Hamburg

  • Zeise


Hannover

  • Kino am Raschplatz


Heidelberg

  • Die Kamera


Koblenz

  • Odeon


Köln

  • Odeon

  • Rex am Ring


Leipzig

  • Passage

  • Schauburg


Lippstadt

  • Cinema-Studio-Center


Magdeburg

  • Studiokino


Marburg

  • Capitol


Merseburg

  • Domstadt Kino


Mönchengladbach

  • Cinefactory


München

  • ABC

  • Arena

  • Maxim

  • Theatiner


Münster

  • Cinema

  • Schlosstheater


Nürnberg

  • Casablanca


Osnabrück

  • Cinema Arthouse


Regensburg

  • Filmgalerie im Leeren Beutel


Sankt Ingbert

  • Kinowerkstatt


Steinfurt

  • Die Eule


Tübingen

  • Atelier


Vitte (Hiddensee)

  • Zeltkino


Würzburg

  • Central


„In die Sonne schauen“ erzählt die Geschichte von vier jungen Frauen aus unterschiedlichen Epochen, deren Leben auf besondere Weise miteinander verbunden sind. Über einen Zeitraum von rund hundert Jahren führt der Film von der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg über die Kriegsjahre und die DDR bis in die Gegenwart. Schauplatz ist stets derselbe Vierseithof in der Altmark, auf dem sich Erinnerungen, Generationen und Zeitebenen zunehmend überlagern. Die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen dabei immer stärker. Die Hauptrollen übernehmen Hanna Heckt, Lea Drinda, Lena Urzendowsky und Laeni Geiseler.

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