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Alauda Ruiz de Azúas preisgekrönter Film „Glaube“ erhält deutschen Kinostart

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • vor 15 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Was ihrem ersten Film verwehrt blieb, gelingt nun dem Nachfolger: Erstmals kommt mit dem Coming-of-Age-Drama „Glaube“ ein Film der spanischen Filmemacherin Alauda Ruiz de Azúa regulär in die deutschen Kinos.


Szene aus dem Film „Glaube“: Die 17-jährige Ainara steht während einer religiösen Zeremonie neben einer Ordensschwester in einer katholischen Kirche. Das Drama von Alauda Ruiz de Azúa erzählt von einer Jugendlichen, die über ein Leben im Kloster nachdenkt.
Bildnachweis: © 2025 - David Herranz

Mit ihrem Spielfilmdebüt „Cinco lobitos“ gewann Alauda Ruiz de Azúa 2022 den spanischen Filmpreis Goya für die beste Nachwuchsregie. Das Familiendrama über eine junge Mutter, die zwischen eigener Elternschaft und der Sorge um ihre erkrankte Mutter steht, feierte auf der Berlinale seine Weltpremiere in der Sektion Panorama und erhielt dort eine Nominierung für den von der GWFF gestifteten Preis für den besten Erstlingsfilm. Doch wer den Film nicht im Rahmen der Berlinale sehen konnte, dürfte Schwierigkeiten gehabt haben, ihn auf einer großen Leinwand zu sehen, denn einen regulären deutschen Kinostart erhielt der Film nicht.


Anders verhält es sich nun mit Ruiz de Azúas zweitem Spielfilm. Ihr neuer Film „Los domingos“, der in Deutschland unter dem Titel „Glaube“ erscheint, feierte seine Premiere beim San Sebastián International Film Festival und wurde dort als bester Film ausgezeichnet. Nach dem spanischen Kinostart am 17. Oktober 2025, bei dem rund 800.000 Kinobesucher erreicht wurden, kommt „Glaube“ nun auch nach Deutschland: Wie der in Regensburg ansässige Verleih MFA Film bekannt gab, startet der Film von  Alauda Ruiz de Azúa hierzulande am 29. Oktober 2026 in den Kinos.



„Glaube“ dreht sich um die 17-jährige Ainara, gespielt von Blanca Soroa. Ihr Alltag scheint zunächst wenig außergewöhnlich: Sie besucht eine katholische Schule, singt im Chor und entdeckt ihre Gefühle für ihren Mitschüler Mikel. Während viele Jugendliche ihres Alters über Ausbildung, Studium oder ihre erste große Liebe nachdenken, setzt sich Ainara mit einem ungewöhnlichen Lebensentwurf auseinander. In ihr wächst der Wunsch, ihr Leben dem Glauben zu widmen und einem Kloster beizutreten. Was für sie wie eine klare innere Berufung wirkt, entwickelt sich innerhalb ihrer Familie jedoch schnell zum Streitpunkt. Vor allem ihre Mutter kann den Wunsch ihrer Tochter nicht akzeptieren und versucht mit Nachdruck, sie von ihrem Vorhaben abzubringen.

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