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„Beim Griechen“ abgedreht: Marcus H. Rosenmüller verfilmt Bestseller von Alexandros Stefanidis

Autorenbild: Toni Schindele
Toni Schindele
vor 8 Minuten
2 Min. Lesezeit

Die Dreharbeiten zu „Beim Griechen“ sind beendet. Marcus H. Rosenmüller verfilmt mit Nicolas Sidiropulos und Violeta Lupis in den Hauptrollen die Geschichte eines griechischen Gastarbeiters, dessen Restaurant zum Treffpunkt von Politik, Kultur und Gesellschaft wird.


Gruppenfoto von Cast und Team des Films „Beim Griechen“. Vorn sitzen Despina Pajanou, Rick Kavanian, Nicolas Sidiropulos und Violeta Lupis an einem Tisch, dahinter steht das weitere Ensemble und Filmteam. In der Mitte wird eine Filmklappe in die Kamera gehalten.
Bildnachweis: © 2026 Warner Bros. Ent.

Nach 34 Drehtagen ist „Beim Griechen“ abgedreht. Wie Warner Bros. Pictures mitteilt, entstand der Film zwischen dem 13. Juli und dem 1. Oktober 2026 in München, Berlin und Griechenland. Der deutsche Kinostart ist für 2027 geplant. Grundlage des Films ist Alexandros Stefanidis’ 2010 erschienener Bestseller „Beim Griechen – Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb“, in dem der Autor autobiografisch von seiner Familiengeschichte erzählt. Stefanidis war auch an der Adaption für die große Leinwand beteiligt: Gemeinsam mit Christian Lyra und Sebastian Wehlings sowie unter Mitarbeit von Stefan Betz und Christian Limmer schrieb er das Drehbuch.


Regie führte Marcus H. Rosenmüller, der zuletzt „Extrawurst“ und „Pumuckl und das große Missverständnis“ ins Kino brachte. Die Geschichte von „Beim Griechen“ beginnt im Jahr 1966: Der junge Grieche Christos kommt als Gastarbeiter nach Deutschland, nachdem er infolge des Zweiten Weltkriegs seine Eltern verloren hat. Gemeinsam mit seiner Frau Maria eröffnet er in Karlsruhe die Taverne EUROPA. Im Laufe der Jahre entwickelt sie sich zu einem Treffpunkt, an dem persönliche Lebensgeschichten und bundesdeutsche Zeitgeschichte aufeinandertreffen. Die reale Familiengeschichte, die Stefanidis in seinem Buch verarbeitet, spielte sich über Jahrzehnte in mehreren Karlsruher Lokalen ab.


Christoforos Stefanidis eröffnete 1970 zunächst das „El Greco“, später folgten das „Alexis Zorbas“ und 1982 schließlich die Taverne „Der Grieche“ am Berliner Platz, die die Familie bis 2009 betrieb. Das Restaurant und die Menschen, die dort ein und aus gingen, bilden den Kern des Buches. Zu den prominenten Gästen, die dort verkehrt haben sollen, zählen Joschka Fischer, Nena, Petra Kelly, Udo Jürgens und Willy Brandt. In der Verfilmung übernehmen Nicolas Sidiropulos und Violeta Lupis als Christos und Maria erstmals Kinohauptrollen. Zum weiteren Ensemble gehören Milan Peschel als Toni, Fahri Yardim als Cem und Smudo als Werner. In der Gegenwartsebene sind zudem Rick Kavanian, Despina Pajanou, Pasquale Aleardi, Adam Bousdoukos, Jasin Challah und Alexandra Maria Lara zu sehen.

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