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Das Drehbuch ist bereits geschrieben: Kenneth Branagh arbeitet am dritten „Hercule Poirot“-Film

Am 9. November 2017 kam „Mord im Orient Express“ in die Lichtspielhäuser, eine neue Interpretation des beliebten Kriminalromans von Kult-Autorin Agatha Christie, die ihre Geschichte aus dem Jahr 1934 modern und historisch zugleich einfing. Ein neuer Film über den genialen Detektiv Hercule Poirot von Kenneth Branagh. Doch schon kurz vor diesem Kinostart meinte dieser, dass er sich im Falle des Erfolgs einen weitere Film über Hercule Poirot vorstellen könne. Er las während der Produktion einige Romane mit dem genialen Detektiv und wollte gerne weiter in die Figur eintauchen. 55 Millionen US-Dollar kostete der Film, mehr als 350 Millionen US-Dollar wurden wieder eingespielt – ein gutes Einspielergebnis. Auch wenn die Kritiken nur recht durchwachsen waren, kündigte das produzierende Filmstudio 20th Century Fox bereits im November 2017 einen zweiten Film an, der jetzt in den Kinos ist.

Bildnachweis: © Disney. Der Film Journalist ist im Presse-Server von Disney registriert.

Hercule Poirot ist ein genialer Detektiv, vielleicht sogar der beste. Agatha Christie schrieb insgesamt 33 Romane über und mit Hercule Poirot. Der belgische Meisterdetektiv mit dem markanten Schnurrbart ist eine bekannte Romanfigur, die jedoch auch zuvor verfilmt wurde. Mit dem ersten Film lernte Kenneth Branagh die Rolle des Hercule Poirot kennen und lieben und schuf aus der Figur seine ganz eigene Interpretation des berühmten Detektivs. Peter Ustinov konnte sich in den 70er-Jahren fest mit der Rolle verknüpfen und man konnte lange die Rolle fast automatisch mit ihm assoziieren. In der ersten Verfilmung von „Tod auf dem Nil“ verkörperte er auch Hercule Poirot. Kenneth Branagh versucht erst gar nicht, die bekannte Verkörperung zu erneuern. Denn in der neuen Darstellung wird versucht, mehr vom Menschen hinter dem Detektiv zu zeigen.


Nach dem nun zweiten Film, ist die Produktion der Fortsetzung des dritten Film bereits aufgenommen und das Drehbuch steht bereits. Während die ersten beiden Filme die Romane „Mord im Orient Express“ und „Tod auf dem Nil“ verfilmten, die auch die bekanntesten Bänder der großen Buchreihe um Hercule Poirot bildeten, ist die Buchverlage für Teil 3 noch unbekannt. Steve Asbell, Präsident der 20th Century Studios, äußerte sich dazu gegenüber „The Hollywood Reporter“ und gab an, dass die Geschichte „im Nachkriegs-Venedig“ handeln wird und einen Roman adaptieren wird, der „eines der weniger bekannten Bücher“ ist.

Eine Beschreibung die auf den ersten Blick nicht auf einen bestimmten „Hercule Poirot“-Krimi passt, jedoch hat Steve Asbell ebenfalls angedeutet, dass der Film deutlich anders werden wird, als die Vorgänger nur eine „gewagte“ Änderung der Tonalität mitbringen wird. Es könnte also auch sein, das Drehbuchautor Michael Green aus den Vorlagen der Buchreihe eine neue, an die Filme anknüpfende Handlung erschaffen habe.


Michael Green, der das Drehbuch zum ersten wie dem zweiten Film schrieb, versuchte bereits bei „Mord im Orient Express“ mehr die Gefühlswelt des Hercule Poirot zu beschreiben, beim zweiten Film wird der Blick auf das Innere des nach außen so souveränen, genialen Detektivs jedoch noch verstärkt. Die Ermittlungen, das Knobeln, Raten und Verhören wird gestrafft und Hercule Poirot, ein Mann, der die Ordnung und die Ruhe liebt, wird näher beleuchtet, jedoch wird dies nicht in den absoluten Fokus gerückt.

Wird dies der dritte Film weiter vertiefen, wie wird die kriminalistische Ausrichtung sein oder wird eine ganz andere Richtung eingeschlagen?


Bildnachweis: © Disney. Der Film Journalist ist im Presse-Server von Disney registriert.


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