Frische Stimmen gesucht: Diese zwölf Autoren entwickeln Europas nächste Serienideen für HBO Max
- Toni Schindele

- vor 27 Minuten
- 2 Min. Lesezeit
Drei deutsche Autoren bekommen in den kommenden Monaten die Gelegenheit, eigene Serienideen für HBO Max zu entwickeln. Tunde Aladese, Stefanie Ren und Ben Braeunlich wurden für das europäische Förderprogramm „Script Engine“ ausgewählt.

Bis aus einer ersten Idee eine Serie wird, ist es oft ein langer Weg. Zwölf Autorinnen und Autoren bekommen nun vier Monate Zeit, ihre eigenen Stoffe auf diesem Weg ein gutes Stück voranzubringen: Bei „Script Engine“ entwickeln sie ihre Ideen mit Unterstützung von Warner Bros. Discovery Access, HBO Max und dem Series Mania Institute zu ausgearbeiteten Serienkonzepten weiter. Für Deutschland wurden Tunde Aladese, Stefanie Ren und Ben Braeunlich ausgewählt. Aus Frankreich stoßen Tolula Dada, Justine Gautier und Storm Sigal-Battesti dazu, Italien ist mit Tommaso Matano, Emanuele Mochi und Simona Nobile vertreten. Komplettiert wird die zwölfköpfige Gruppe durch Jesica Aran, Lidia Fraga und Miguel Mayorga Moscoso aus Spanien.
Los ging das Programm bereits mit einer gemeinsamen Woche in London, bei der Workshops, Masterclasses und Gespräche mit Verantwortlichen von HBO Max auf dem Plan standen. Beteiligt waren unter anderem Drehbuchautor Neal Baer sowie mehrere Mitglieder des Drama-Teams von HBO Max. Nun folgt die eigentliche Entwicklungsphase: Die zwölf Autoren arbeiten mit regionalen Mentoren und Branchenexperten an ihren Stoffen, deren Bandbreite nach Angaben von Warner Bros. Discovery von Thrillern und Krimiserien bis zu Dramen reicht. Gemeinsam soll den Stoffen sein, dass sie in den jeweiligen Ländern und ihrem gesellschaftlichen Umfeld verankert sein sollen.
Geleitet wird das Programm von Frank Spotnitz, der als Autor und Produzent unter anderem an „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI“, „The Man in the High Castle“ und „Medici: Masters of Florence“ gearbeitet hat. Geleitet wird das Programm von Frank Spotnitz, der als Autor und Produzent unter anderem an „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI“, „The Man in the High Castle“ und „Medici: Masters of Florence“ gearbeitet hat. In der Pressemitteilung hebt der CEO von Big Light Productions zunächst die wachsende internationale Bedeutung europäischer Stoffe hervor: „Europäisches Storytelling ist weltweit so gefragt wie nie. Das globale Publikum interessiert sich zunehmend für unverwechselbare Geschichten, die unterschiedliche Kulturen und Perspektiven widerspiegeln – und europäische Autoren schaffen immer häufiger Stoffe, die auch international ihr Publikum finden.“
Weiter erklärte Spotnitz mit Blick auf das Programm: „Genau hier setzt Script Engine an: Das Programm unterstützt Autoren nicht nur dabei, ihr Handwerk weiterzuentwickeln, sondern vermittelt ihnen auch eine kollaborative Arbeitsweise, die ihnen den Raum gibt, ihre besten Ideen zu verwirklichen. Kreativer Anspruch, intellektuelle Neugier und der offene Austausch von Ideen sollen den Autoren das Selbstvertrauen, die Fähigkeiten und das professionelle Mindset geben, um langfristig international erfolgreich zu arbeiten.“ Im November endet „Script Engine“ mit einem Project Presentation Day, bei dem die entwickelten Konzepte den regionalen HBO-Max-Verantwortlichen vorgestellt werden. Ob daraus anschließend tatsächlich Serien für den Streamingdienst entstehen, wird sich zeigen.





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