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Maggie Gyllenhaal wird Jurypräsidentin der Filmfestspiele von Venedig 2026

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • vor 19 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Die Jury der kommenden Ausgabe eines der bedeutendsten Filmfestivals der Welt ist besetzt: Die Oscar-nominierte Schauspielerin und Regisseurin Maggie Gyllenhaal wird den Vorsitz bei der 83. Ausgabe übernehmen.


Maggie Gyllenhaal bei einem öffentlichen Auftritt auf einer Bühne, im Porträt mit kurzem braunen Haar und dunklem Blazer, vor neutralem Hintergrund aufgenommen.
Bildnachweis: Montclair Film, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die Internationale Filmfestspiele von Venedig haben angekündigt, dass Maggie Gyllenhaal als Jurypräsidentin der 83. Ausgabe fungieren wird. Das Festival findet in diesem Jahr vom 2. bis 12. September auf dem Lido in Venedig statt. Die 1932 gegründete Mostra gilt als ältestes Filmfestival der Welt und zählt neben den Internationale Filmfestspiele von Cannes und der Internationale Filmfestspiele Berlin zu den zentralen Plattformen des internationalen Autorenkinos. In der vom Festival veröffentlichten Pressemitteilung wird Gyllenhaal mit den Worten zitiert: „Ich freue mich sehr über die Einladung, die Jury der diesjährigen Filmfestspiele von Venedig zu leiten. Venedig hat stets authentische und einzigartige Stimmen unterstützt, und es ist mir eine Ehre, einen Beitrag zur Fortführung dieser mutigen und notwendigen Tradition zu leisten. Ich werde nicht urteilen, sondern mit Neugier, Bewunderung und Begeisterung dabei sein.“


Bekannt wurde Maggie Gyllenhaal mit Filmen wie „Secretary“, „Sherrybaby“ und Christopher Nolans „The Dark Knight“, wo sie als Rachel Dawes zu sehen war. 2010 wurde sie zudem für ihre Rolle in „Crazy Heart“ für den Oscar nominiert, zuletzt hat sie sich vermehrt hinter die Kamera begeben. Ihr Regiedebüt „Frau im Dunkeln“, basierend auf dem Roman von Elena Ferrante, brachte ihr unter anderem den Preis für das beste Drehbuch in Venedig sowie zahlreiche internationale Auszeichnungen ein. Ihr jüngster Film „The Bride! – Es lebe die Braut“, eine Neuinterpretation des Frankenstein-Stoffes mit Bezügen zu „Frankensteins Braut“ und dem Werk von Mary Shelley, startete im März 2026 in den Kinos.


Festivaldirektor Alberto Barbera meinte zur Berufung Gyllenhaals: „Sie als Jurypräsidentin zu haben, bedeutet, auf eine maßgebliche und unabhängige Stimme zählen zu können, die von jener authentischen Leidenschaft für das Arthouse-Kino getragen wird, die seit jeher das Herzstück des Festivals bildet.“ Als Jurypräsidentin wird Gyllenhaal gemeinsam mit bis zu sechs weiteren Jurymitgliedern aus Film und Kultur die Wettbewerbsbeiträge bewerten und die Vergabe aller zentralen Auszeichnungen verantworten: der Goldene Löwe für den besten Film, der Silberne Löwe – Großer Preis der Jury sowie der Silberne Löwe für die beste Regie. Hinzu kommen die Darstellerpreise Coppa Volpi für die beste Schauspielerin und den besten Schauspieler, der Sonderpreis der Jury, die Auszeichnung für das beste Drehbuch sowie der Marcello-Mastroianni-Preis für den besten Nachwuchsdarsteller beziehungsweise die beste Nachwuchsdarstellerin.

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