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Nach „Anora“: Sean Baker verrät erste Details zu seinem nächsten Film

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • vor 11 Minuten
  • 1 Min. Lesezeit

Sean Baker hat erstmals konkrete Hinweise darauf gegeben, in welche Richtung sein nächster Film führen wird. Nach dem internationalen Erfolg von „Anora“ spricht der Regisseur nun offen über Genre, Vorbilder und Produktionspläne seines kommenden Werks.


Ein Mann (Sean Baker) steht vor einer dunklen Pressewand mit „tiff“-Logos und Sponsorenemblemen beim Toronto International Film Festival, trägt ein dunkles Sakko über schwarzem Hemd und blickt frontal in die Kamera.
Bildnachweis: Frank Sun, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Mit Filmen wie „Tangerine L.A.“, „The Florida Project“ und „Red Rocket“ hat Sean Baker sich den Ruf eines präzisen Chronisten sozialer Milieus erarbeitet. Konsequent rückt er randständige Figuren ins Zentrum seiner Erzählungen und arbeitet dabei bewusst mit kleinen Budgets, überschaubaren Teams und großer formaler Freiheit. Spätestens mit „Anora“ erreichte Baker jedoch auch ein internationales Mainstream-Publikum. Darin erzählt er von einer jungen Sexarbeiterin aus Brooklyn, deren vermeintlicher sozialer Aufstieg eine abrupte Wendung nimmt, als sie impulsiv den Sohn eines russischen Oligarchen heiratet. Was zunächst wie ein modernes Märchen beginnt, entwickelt sich rasch zu einer bitteren Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen, Klassenunterschieden und ökonomischer Abhängigkeit.


Nach dem Festival- und Oscarerfolg von „Anora“ wird nun mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt, was der Filmemacher als Nächstes angeht. Seit längerer Zeit ist auch bekannt, dass er bereits an einem neuen Film arbeitet, der derzeit noch unbetitelt ist und zudem auch sonst noch recht wenig bekannt ist. Gegenüber dem Branchenmagazin Variety erklärte der Regisseur, sein kommender Film sei „meine Liebeserklärung an die italienischen Sexkomödien der 60er und 70er Jahre“. Außerdem kündigte Baker an, dass die Dreharbeiten noch dieses Jahr beginnen sollen. Gerüchte über einen europäischen Schauplatz in Italien sowie über eine mögliche Besetzung mit der italienischen Schauspielerin Vera Gemma wurden von Variety zwar angesprochen, Sean Baker ist allerdings nicht darauf eingestiegen, hat aber auch nichts dementiert.

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