Netflix setzt „Ransom Canyon“ nach zwei Staffeln ab

„Ransom Canyon“ bekommt keine dritte Staffel. Trotz mehrwöchiger Platzierung in den Netflix-Charts endet die Neo-Western-Serie mit Josh Duhamel und Minka Kelly nach 18 Episoden, obwohl Serienschöpferin April Blair bereits Ideen für eine Fortsetzung entwickelt hatte.

Viel Land, wenig Frieden und alte Gefühle: Seit 2025 ließ „Ransom Canyon“ Josh Duhamel als Rancher Staten Kirkland und Minka Kelly als Quinn O’Grady zwischen Familienfehden und alten Wunden umeinanderkreisen. Nun ist der Ritt vorbei: Wie Variety berichtet, hat Netflix das Western-Liebesdrama nach zwei Staffeln und damit insgesamt 18 Episoden abgesetzt. Die erste Staffel ging im April 2025 an den Start und hielt sich zumindest fünf Wochen lang in den Netflix-Top-10. Die Serie verband modernen Western mit romantischem Melodram und Familiensaga und kam damit beim breiten Publikum insgesamt deutlich besser an als bei Kritikern, auch wenn überschwängliche Reaktionen ausblieben. So kommt die Serie bei Rotten Tomatoes auf einen Popcornmeter von 68 Prozent und ein Tomatometer von gerade einmal 49 Prozent.
Im Juli ging die zweite Staffel von „Ransom Canyon“ bei Netflix an den Start, allerdings schon mit angezogener Handbremse: Die zweite Staffel umfasste nur noch acht statt zehn Folgen. Für Serienschöpferin April Blair war die Geschichte damit gedanklich allerdings längst noch nicht beendet; Ideen für eine dritte Staffel hatte sie bereits entwickelt. Doch auch wenn diese nicht mehr verfilmt werden, endet die Serie nicht mit zahllosen offenen Fäden. Zwar hätten mehrere Nebenhandlungen noch Stoff für weitere Folgen geliefert, der zentrale Handlungsstrang findet jedoch einen vergleichsweise runden Abschluss. Wer nach der Absetzung noch einsteigen möchte, muss also nicht fürchten, nach 18 Episoden mitten in der Geschichte stehen gelassen zu werden.





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