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Neuer „Leprechaun“-Film in Arbeit: „Saw“-Autoren schreiben das Drehbuch

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • vor 18 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Lionsgate arbeitet an einer Rückkehr des „Leprechaun“-Franchise. Für einen neuen Film der seit 1993 bestehenden Horrorreihe hat das Studio mit Marcus Dunstan und Patrick Melton zwei Autoren verpflichtet, die bereits mehrfach am „Saw“-Franchise beteiligt waren.


Die „Leprechaun“-Autoren Marcus Dunstan und Patrick Melton in einer geteilten Porträtaufnahme.
Bildnachweis: (l) Luigi Novi, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons (r) Pwmelton, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Lionsgate entwickelt einen neuen „Leprechaun“-Film. Wie das US-Branchenmagazin Deadline exklusiv berichtet, schreiben Marcus Dunstan und Patrick Melton das Drehbuch für den bislang titellosen neunten Film der Horrorreihe. Mit schlagkräftigem Genre-Handwerk sind beide vertraut: Gemeinsam arbeiteten sie an vier „Saw“-Filmen sowie an „The Collector“ und waren zudem an „Scary Stories to Tell in the Dark“ beteiligt. Was sie nun mit dem mörderischen Kobold vorhaben, bleibt allerdings unter Verschluss. Für Lionsgate ist es dabei nicht der erste Versuch der vergangenen Jahre, wieder an das Franchise anzuknüpfen. Bereits zuvor sollte Felipe Vargas einen neuen Film nach einem Drehbuch von Mike Van Waes inszenieren, produziert von Roy Lee und Miri Yoon.


Diese Version schaffte es jedoch nicht bis zur Produktion. Nun liegt der nächste Anlauf bei Melton und Dunstan und damit bei zwei Autoren, deren bisherige Arbeit deutlich im Horror- und Slasherkino verwurzelt ist. Der erste „Leprechaun“-Film kam 1993 heraus: Ein mörderischer Kobold jagte darin seinem gestohlenen Gold hinterher. Warwick Davis machte die Titelfigur in diesem Film und fünf Fortsetzungen zum Gesicht der Reihe, während sich die Filme zunehmend vom klassischen Slasher lösten und Fantasy, schwarzen Humor und Trash immer freier vermischten. Der Kobold zog nach Las Vegas, wurde ins Weltall geschickt und landete mit „Leprechaun in the Hood“ sowie „Leprechaun: Back 2 tha Hood“ schließlich im urbanen Milieu.


Aus der einfachen Jagd nach einem Topf Gold wurde so eine Reihe, die ihre eigene Absurdität zunehmend zum Konzept machte. Nach „Leprechaun: Back 2 tha Hood“ von 2003 stieg Davis aus. „Leprechaun: Origins“ versuchte 2014 mit Dylan Postl einen ernsteren Neustart, ehe „Leprechaun Returns“ 2018 mit Linden Porco wieder unmittelbar an den ersten Film anknüpfte und die meisten Fortsetzungen ignorierte. Acht Filme und mehrere Neuanfänge später ist deshalb auch noch völlig offen, an welcher Stelle Melton und Dunstan die Reihe wieder aufnehmen. Und auch die wohl wichtigste Personalfrage bleibt unbeantwortet: Wer künftig unter Hut und Bart des Leprechauns steckt, ist noch völlig unklar.

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