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„Sie haben nie mit Ken gespielt“: Deshalb wollte Ryan Gosling Ken in „Barbie“ spielen

Seit einigen Tagen ist Greta Gerwigs heiß ersehnter „Barbie“-Live-Action-Film in den Kinos zu sehen und bricht nicht nur Rekorde an den Kinokassen, sondern begeistert auch die Kritiker. Besonders die Darstellungen von Margot Robbie als Barbie und Ryan Gosling als Ken erhalten viel Lob. In einem Interview mit Jimmy Fallon in der Tonight Show erzählte Ryan Gosling nun, warum er unbedingt die Rolle des Ken spielen wollte.

Bildnachweis: © 2022 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved. / Jaap Buitendijk


Als Gosling das Angebot bekam, Ken zu spielen, stieß er auf überraschende Reaktionen einiger Menschen, die ihn in dieser Rolle sehen würden. Der Schauspieler zeigt sich verwundert über die künstliche Aufregung und behauptet, dass die meisten dieser Personen vermutlich noch nie eine Sekunde lang über Ken nachgedacht hätten. „Niemand spielt mit Ken. […] Er ist ein Zubehör und definitiv keins von der coolen Sorte“, so Gosling in der Tonight Show.


Außerdem offenbarte der Star eine rührende Episode, die ihn zutiefst berührt hat und seine Perspektive auf Ken veränderte. Kurz nachdem er das Angebot von Regisseurin Greta Gerwig erhalten hatte, begab sich Gosling in den Hinterhof zu seiner Tochter. Dort entdeckte er die Ken-Puppe neben einer zerquetschten Zitrone im Schlamm, mit dem Gesicht nach unten. Diese traurige Szene veranschaulichte für ihn den Stellenwert von Ken als eher vergessenes Accessoire anstatt einer eigenständigen Figur.


Regisseurin Greta Gerwig und Ryan Gosling am Set von „Barbie“:

Bildnachweis: © 2022 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved. / Jaap Buitendijk


Berührt von dieser Situation, machte Ryan Gosling ein Foto vom im Schlamm liegenden Ken und schickte es Greta Gerwig zusammen mit den Worten: „Ich werde dein Ken sein, seine Geschichte muss erzählt werden.“ Nun kann man den Schauspieler in der Rolle des Ken auf der großen Leinwand erleben und seine Performance bleibt zweifellos in Erinnerung, ebenso wie sein aussagekräftiges Statement „KENough“ zu sein.

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