Simon Verhoeven dreht Netflix-RomCom auf dem Oktoberfest

Nach dem Kinoerfolg von „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ nimmt Simon Verhoeven bereits seinen nächsten Film in Angriff. Dafür arbeitet der Regisseur erstmals mit Netflix zusammen und kehrt für die Dreharbeiten an einen Ort zurück, den er seit seiner Kindheit kennt.

„Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ entwickelte sich nach seinem Kinostart im Januar 2026 zum Publikumserfolg: Innerhalb von rund zwei Wochen wurden mehr als 500.000 Tickets verkauft, Mitte März fiel die Marke von einer Million Kinobesuchern. Nach „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ führt Simon Verhoevens nächster Film auf die Münchner Wiesn und erstmals zu Netflix. Unter dem Arbeitstitel „Oktoberfest“ inszeniert Verhoeven für den Streamingdienst eine romantische Komödie, deren Dreharbeiten noch in dieser Woche auf der Münchner Theresienwiese beginnen, nur wenige Tage bevor dort am Samstag das Oktoberfest eröffnet wird. Die Geschichte folgt einer jungen Wiesnkellnerin; mehr zur Handlung hält Netflix vorerst unter Verschluss.
Gedreht wird nicht nur zwischen Fahrgeschäften und Festzelten, sondern auch im Studio Penzing im Münchner Umland. Dort soll unter anderem ein eigenes Festzelt entstehen. Für entsprechend viel Wiesn-Betrieb vor der Kamera sorgen rund 4.000 Komparsen, wie Katja Hofem, Vice President Content DACH bei Netflix, ankündigte. Verhoeven führt bei „Oktoberfest“ nicht nur Regie, sondern schrieb auch das Drehbuch. Produziert wird der Film von Wiedemann & Berg Film mit Quirin Berg, Max Wiedemann und Kirstin Winkler. Vor der Kamera soll ein Ensemble aus deutschen und internationalen Darstellern zusammenkommen; Namen will Netflix erst später ankündigen. Auch einen Veröffentlichungstermin gibt es bislang nicht.
Warum sich Verhoeven ausgerechnet die Wiesn als Schauplatz ausgesucht hat, erklärte er in der Netflix-Ankündigung selbst: „Schon als Kind habe ich den Wahnsinn und die wilde Magie der Wiesn geliebt – umso mehr freue ich mich über die Chance, einen Film über diesen einzigartigen Ort und seine Menschen erzählen zu dürfen. Ich sehe das Oktoberfest als eine Bühne voller Komödie und Drama, auf der sich unterschiedlichste Menschen oft wahrhaftiger begegnen können als anderswo – und auf der man den romantischsten Kuss seines Lebens erleben kann, während sich zwei Meter weiter jemand übergibt. Besonders fasziniert haben mich dabei schon immer die Wiesnkellner und -kellnerinnen – deshalb steht eine von ihnen im Mittelpunkt unserer Geschichte.“





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