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Sony verfilmt Doris Kearns Goodwins „An Unfinished Love Story“: David Hemingson schreibt das Drehbuch

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • 17. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Nachdem sich David Hemingson mit „The Holdovers“ den 1970er-Jahren widmete, rückt nun das Jahrzehnt zuvor in den Fokus: Er schreibt das Drehbuch zu „An Unfinished Love Story: A Personal History of the 1960s“.


Doris Kearns Goodwin lächelt vor rotem Hintergrund (links) und Drehbuchautor David Hemingson mit Schild (rechts), der das Drehbuch zu „An Unfinished Love Story: A Personal History of the 1960s“ schreiben soll.
Bildnachweis: (l) Fuzheado, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons (r) EJ Casey, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wie das US-Branchenmagazin Deadline exklusiv berichtet, hat Sony Pictures Entertainment den Oscar-nominierten Autor David Hemingson engagiert, um das Buch „An Unfinished Love Story: A Personal History of the 1960s“ von Doris Kearns Goodwin zu adaptieren. Die Vorlage der Pulitzerpreisträgerin entwickelte sich nach ihrer Veröffentlichung zu einem Nummer-1-Bestseller der New York Times und arbeitet die Beziehung zwischen Goodwin und ihrem Ehemann Richard Goodwin auf, einem politischen Berater, der unter anderem für John F. Kennedy, Lyndon B. Johnson und Robert F. Kennedy tätig war. Das Buch basiert auf einer umfangreichen Sammlung persönlicher Dokumente, darunter Briefe, Tagebücher und Archivmaterial aus mehreren Jahrzehnten, die private und politische Entwicklungen miteinander verschränken.


Thematisch verhandelt das Werk sowohl die Hoffnungen und Konflikte der US-Gesellschaft in den 1960er-Jahren als auch die individuelle Perspektive zweier Zeitzeugen, die zentrale politische Prozesse aus nächster Nähe erlebten und später kritisch reflektierten. Mit Hemingson übernimmt nun ein Autor die Adaption, der für sein Drehbuch zu „The Holdovers“ international ausgezeichnet und für den Oscar nominiert wurde. Hemingsons bisherige Karriere umfasst zahlreiche Arbeiten für US-Fernsehproduktionen, darunter Serien wie „How I Met Your Mother“ und „Black-ish“, bevor er mit „The Holdovers“ auch im Kinobereich größere Aufmerksamkeit erreichte. Für die Verfilmung von „An Unfinished Love Story: A Personal History of the 1960s“ übernimmt er nun die Aufgabe, eine komplexe Mischung aus persönlicher Erinnerung, politischer Geschichte und emotionaler Rückschau in eine filmische Struktur zu überführen.

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