„Terrifier“-Regisseur Damien Leone dreht erstmals Film mit großem Studio-Budget
- Toni Schindele

- vor 12 Minuten
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Damien Leone verlässt erstmals die Welt des kompromisslosen Independent-Horrors. Nach Jahren als Gesicht des modernen Mikrobudget-Kinos wartet auf ihn nun der Schritt zu einem großen Hollywood-Studio.

Moderne Horrorfilme, die regulär weltweit im Kino starten, bewegen sich heute oft in Budgetbereichen zwischen 10 und 30 Millionen US-Dollar. Damien Leone dagegen arbeitete lange mit Summen, die im Vergleich dazu kaum mehr als ein Bruchteil klassischer Hollywood-Kalkulationen waren. Schon der erste „Terrifier“ entstand Berichten zufolge für lediglich rund 35.000 bis 55.000 US-Dollar und spielte ein Vielfaches seiner Produktionskosten wieder ein. Mit „Terrifier 2“, der bei einem Budget von rund 250.000 US-Dollar weltweit mehr als 15 Millionen US-Dollar einnahm, gelang Leone schließlich der internationale Durchbruch. „Terrifier 3“ setzte diese Entwicklung fort und erreichte bei Produktionskosten von rund zwei Millionen US-Dollar ein weltweites Einspielergebnis von mehr als 89 Millionen US-Dollar.
Gerade dieses extreme Verhältnis zwischen Budget und Kinoerlösen machte Leone innerhalb weniger Jahre zu einer der auffälligsten Stimmen des modernen Horrorfilms. Aktuell arbeitet Damien Leone mit „Terrifier 4“ noch am voraussichtlich letzten Teil seiner Horrorreihe rund um Art the Clown, danach aber wird der Filmemacher erstmals keinen weiteren Mikrobudgetfilm realisieren, sondern den bislang größten Schritt seiner Karriere machen: Denn wie das US-amerikanische Branchenmagazin The Hollywood Reporter exklusiv berichtet, wird Leone nun erstmals einen Horrorfilm für ein großes Hollywood-Studio realisieren.
Demnach übernimmt der Regisseur bei „Tortures of the Damned“ sowohl Drehbuch als auch Regie und Produktion. Der Film entsteht bei Lionsgate in Zusammenarbeit mit Ghost House Pictures, der Produktionsfirma von Sam Raimi. Konkrete Handlungsdetails zu „Tortures of the Damned“ halten die Beteiligten bislang unter Verschluss. Laut The Hollywood Reporter soll sich der Film tonal jedoch deutlich von der „Terrifier“-Reihe unterscheiden. Zudem wird Damien Leone dafür, wie bereits zu erwarten war, ein „wesentlich höheres Budget“ zur Verfügung gestellt bekommen.





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