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Trotz fertigem Drehbuch: „Dungeons & Dragons 2“ könnte nie verfilmt werden

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

„Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“ sollte für seine Abenteurergruppe nicht die letzte Reise bleiben. Doch drei Jahre nach dem Kinostart deutet vieles darauf hin, dass das fertige Drehbuch nie verfilmt wird.


Bildnachweis: © 2022 Paramount Pictures. All Rights Reserved.
Bildnachweis: © 2022 Paramount Pictures. All Rights Reserved.

Mit „Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“ brachten John Francis Daley und Jonathan Goldstein das gleichnamige Pen-&-Paper-Rollenspiel 2023 als Fantasyabenteuer auf die große Leinwand. Chris Pine führte darin eine zusammengewürfelte Gruppe aus Dieben, Kämpfern und Magiebegabten durch die Vergessenen Reiche, unterstützt von Michelle Rodriguez, Justice Smith, Sophia Lillis und Regé-Jean Page. Bei diesem einen Abenteuer sollte es nicht bleiben. Wie Goldstein nun auf der San Diego Comic-Con gegenüber TheWrap erklärte, wurden er und Daley mit dem Drehbuch für eine Fortsetzung beauftragt und haben dieses bereits fertiggestellt: „Wir haben tatsächlich eine Fortsetzung zu ‚Dungeons & Dragons‘ geschrieben. Wir wurden dafür engagiert.“


Weiter als bis zum fertigen Drehbuch kam die Fortsetzung jedoch nicht. Goldstein zweifelt inzwischen selbst daran, dass der Film noch entsteht: Produktionen dieser Größenordnung seien teuer, mehrere finanzielle Hürden stünden einer Umsetzung im Weg. Über die Handlung schwieg er, verriet laut TheWrap aber, dass er und Daley gern mit der bisherigen Besetzung zurückgekehrt wären und eine Geschichte geschrieben hätten, die den Fans gefallen könnte. Warum das Drehbuch bis heute in der Schublade liegt, dürfte in nicht unerheblichem Ausmaß am Abschneiden des ersten Films an den Kinokassen gelegen haben.


Denn „Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“ spielte weltweit rund 208 Millionen US-Dollar ein, kostete in der Produktion jedoch bereits etwa 150 Millionen US-Dollar ohne mit einberechnete Marketingkosten. Paramount-Chef Brian Robbins räumte schon wenige Monate nach dem Kinostart ein, dass der Film keinen Gewinn erzielt habe. Eine Fortsetzung schloss er zwar nicht aus, knüpfte sie aber an eine Bedingung: Sie müsse deutlich günstiger werden. Paramount ließ die Fortsetzung zwar noch augenscheinlich ausarbeiten, zog danach aber offenbar die wirtschaftliche Reißleine. Seitdem ist es still um die Fortsetzung geworden – aus Edgins nächstem Abenteuer wurde daher vorerst ein Film, der ganz im Sinne des Pen-&-Paper-Rollenspiels nur auf dem Papier existiert.

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