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Wegen toter Taube landet Michael Bay vor Gericht

Michael Bay gehört zu den beliebtesten und gleichermaßen kontroversesten Filmemachern Hollywoods, der seit Jahrzehnten das Blockbuster-Kino prägt. Im vergangenen Jahr 2022 brachte er die rasante Verfolgungsjagd „Ambulance“ auf die große Leinwand. Auch auf Netflix kann man mit „6 Underground“ einen explosiven Michael Bay-Actionfilm streamen, der den 57-jährigen Regisseur nun Jahre später wegen einer Taube vor Gericht bringen könnte …


Bildnachweis: (l) © 2021 Universal Studios. All Rights Reserved.


2018 drehte Michael Bay mit Ryan Reynolds als Hauptdarsteller in Italien seinen Action-Thriller „6 Unerground“. Während der Dreharbeiten soll es zu einem ungewöhnlichen Todesfall gekommen sein. Denn wie TheWrap nun berichtete, soll beim Dreh des Action-Bombasts eine Taube ums Leben gekommen sein, wie nun eine italienische Behörde in einer Anklage Michael Bay vorwirft.


Während hierzulande Tiermorde vor Gericht oftmals als Sachbeschädigung gewertet werden, stehen Tauben in Italien unter besonderem Schutz und zählen zu den geschützten Tierarten. So ist es in Italien per Gesetz verboten, diesen Tieren Schaden zuzufügen. Dabei ist die Schwere der Verletzung nicht von Belang, da die Absicht zählt. Zudem sind Tauben in der Europäischen Union durch die Vogelschutzrichtlinie geschützt. Wie ein Insider den Vorfall beschreibt, soll während der Dreharbeiten ein Kamerawagen die Taube überrollt und damit getötet haben. Ein Zeuge soll den Tiermord beobachtet und fotografiert haben und lies den italienischen Behörden ein Foto zukommen.


Michael Bay während der Dreharbeiten zu „Ambulance“ mit Darstellerin Eiza González:

Bildnachweis: © 2021 Universal Studios. All Rights Reserved.


Mit diesem Beweis und der Anschuldigung des Tauben-Mords klagt die Behörde nun Michael Bay an, da dieser als Regisseur für „6 Underground“ verantwortlich war. Der Vorwurf selbst ist allerdings nicht neu, Michael Bay und sein Anwaltsteam haben die vergangenen Jahre bereits mehrere Versuche unternommen, um die Sache außergerichtlich zu klären. Die Behörde ging dem Filmemacher auch etwas entgegen und bot an, den Fall gegen eine kleine Geldstrafe einzustellen.

Für Michael Bay kam diese Option jedoch nicht in Frage, da er sich damit für schuldig erklären würde. In einem Statement, welches er für den TheWrap-Artikel abgab, bestritt er die Vorwürfe vehement: „Ich bin bekanntlich ein Tierliebhaber und großer Tieraktivist. Kein Tier, welches an der Produktion beteiligt war, wurde verletzt oder geschädigt. Auch bei keiner anderen Produktion, an der ich in den letzten 30 Jahren gearbeitet habe.“

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