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77. Emmy Awards: Rekord für „The Studio“ und der jüngste Preisträger aller Zeiten

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • 15. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

In Los Angeles sind die Emmy Awards, die wichtigsten Fernsehpreise der USA, verliehen worden. Die 77. Ausgabe brachte gleich mehrere Überraschungen hervor und setzte zugleich neue Bestmarken.


77. Emmy Awards: Rekord für „The Studio“ und der jüngste Preisträger aller Zeiten
Bildnachweis: (l) © AppleTV+ (r) © Courtesy of Netflix © 2024

Die Emmys gelten als das internationale Gütesiegel für Qualität im Fernsehen. Sie werden jährlich von verschiedenen Organisationen vergeben, im Mittelpunkt stehen dabei die Primetime Emmy Awards der Television Academy. Seit ihrer Einführung im Jahr 1949 haben sie sich zum zentralen Maßstab der Branche entwickelt – vergleichbar mit den Oscars im Kino, den Grammys in der Musik und den Tonys am Broadway. Mit Kategorien von Drama- und Comedyserien über Miniserien und Talkshows bis hin zu technischen Leistungen spiegeln die Emmys die gesamte Breite des Mediums wider. Die Emmys gelten als Karrieresprungbrett für Schauspielende und Kreative, während Auszeichnungen über das Fortbestehen von Serien mitentscheiden können. Seit 1974 prämiert die International Academy zudem Produktionen außerhalb der USA. Die diesjährige 77. Verleihung stand vor allem im Zeichen von „The Studio“. Die Comedyserie gewann 13 Auszeichnungen und stellte damit einen Rekord für eine Debütstaffel auf.


Hauptdarsteller Seth Rogen erhielt vier Preise, darunter für die beste Comedyserie und die beste Schauspielerleistung. Gemeinsam mit Evan Goldberg wurde er zudem für Regie und Drehbuch geehrt, das er mit weiteren Autoren schrieb. Zu den großen Gewinnern zählte auch „Adolescence“, das sechs Emmys erhielt. Die Serie wurde als beste Mini- oder Anthologieserie ausgezeichnet. Stephen Graham gewann als Hauptdarsteller, Erin Doherty als Nebendarstellerin. Regisseur Philip Barantini und Drehbuchautor Jack Thorne nahmen ebenfalls Preise entgegen. Zudem schrieb Owen Cooper als bester Nebendarsteller mit 15 Jahren Geschichte: Er ist der jüngste männliche Preisträger in einer Schauspielkategorie. „The Pitt“ gewann drei Emmys, darunter den für die beste Dramaserie. Noah Wyle setzte sich als bester Hauptdarsteller durch, während Katherine LaNasa überraschend den Preis als beste Nebendarstellerin gewann. Ein weiteres Ausrufezeichen setzte Jeff Hiller, der für „Somebody Somewhere“ als bester Nebendarsteller in einer Comedyserie prämiert wurde und sich dabei gegen unter anderem Harrison Ford durchsetzte.


Tramell Tillman erhielt als erster Schwarzer den Emmy als bester Nebendarsteller in einer Dramaserie für „Severance“, seine Kollegin Britt Lower wurde als beste Hauptdarstellerin geehrt. Zudem wurden auch Jean Smart für „Hacks“ und Cristin Milioti für „The Penguin“ für ihre Hauptrollen ausgezeichnet. Die 77. Verleihung der Emmy Awards fand im Peacock Theater in Los Angeles statt und moderiert von Nate Bargatze. Zu den Laudatoren gehörten Stephen Colbert, Sydney Sweeney, Jeff Probst sowie Lauren Graham und Alexis Bledel. Im In-Memoriam-Segment erinnerte Phylicia Rashad an ihren verstorbenen Kollegen Malcolm-Jamal Warner. Ted Danson und Mary Steenburgen erhielten den Bob Hope Humanitarian Award. Bereits am 6. und 7. September waren bei den Creative Arts Emmy Awards zahlreiche technische und künstlerische Kategorien vergeben worden.

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