HBO-Chef äußert sich zu möglichem Ende von „The Last of Us“ nach Staffel 3
- Toni Schindele
- vor 40 Minuten
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Seit Monaten wird darüber spekuliert, wie lange HBO seine Prestige-Serie „The Last of Us“ fortsetzen will. Nun hat sich HBO-Programmchef Casey Bloys konkret zur Frage eines möglichen Endes nach der dritten Staffel geäußert.

Die Frage, ob „The Last of Us“ mit der kommenden dritten Staffel enden könnte, hat durch eine aktuelle Stellungnahme von Casey Bloys neue Aufmerksamkeit erhalten. Im Interview mit dem Branchenmagazin Deadline wurde der HBO-Manager direkt auf ein mögliches Serienfinale angesprochen. Bloys wich einer Bestätigung aus und verwies auf die Zuständigkeit der kreativen Leitung: „Das mag zwar so scheinen, aber bei solchen Entscheidungen richten wir uns nach den Vorgaben der Showrunner. Sie können diese also gerne fragen.“ Die Spekulationen über ein mögliches Serienende speisen sich aus mehreren Faktoren. Die Serie basiert auf zwei Videospielen, wobei insbesondere der zweite Teil erzählerisch komplex aufgebaut ist. Die Geschichte ist länger, fragmentierter und arbeitet bewusst mit Perspektivwechseln. Schon früh erklärten die Verantwortlichen, dass sich dieser Stoff kaum in einer einzigen Staffel erzählen lasse.
Gleichzeitig wurde jedoch nie offiziell ein Vier-Staffeln-Plan verkündet. Entsprechende Zahlen entstanden aus Interviews und Einschätzungen der Macher – nicht aus einer tatsächlichen Ankündigung. Gleichzeitig betonten beide entgegen aufgekommener Gerüchte, keine Geschichten jenseits der existierenden Spiele vorwegnehmen zu wollen. Ein nicht veröffentlichtes „The Last of Us Part III“ diente damit nie als fest eingeplanter Stofflieferant. Zugleich veränderte sich die öffentliche Wahrnehmung der Serie nach dem großen Erfolg der ersten Staffel. Während diese sowohl bei Kritik als auch Publikum nahezu einhellige Zustimmung erhielt, wurde die zweite Staffel deutlich kontroverser aufgenommen. HSpiele-Schöpfer Neil Druckmann zog sich aus der operativen Arbeit als Co-Showrunner zurück und konzentriert sich wieder stärker auf seine Aufgaben im Entwicklerstudio Naughty Dog. Zwar bleibt er als Executive Producer beteiligt, dennoch wurde dieser Schritt öffentlich als ein Bruch wahrgenommen, auch wenn in dieser Hinsicht nichts bekannt ist.

