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Deutscher Fernsehpreis 2025 wurde verliehen: Wer hat alles gewonnen?

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • 11. Sept. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Der Deutsche Fernsehpreis 2025 ist vergeben. Zahlreiche Produktionen, Kreative und Schauspielende standen im Mittelpunkt einer Preisverleihung, die nicht nur Höhepunkte der Saison sichtbar machte, sondern auch gesellschaftliche Debatten berührte.


Deutscher Fernsehpreis 2025 wurde verliehen: Wer hat alles gewonnen?
Bildnachweis: © ZDF/Der Deutsche Fernsehpreis

Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises fand in diesem Jahr am 9. und 10. September 2025 in Köln statt. Am ersten Abend wurden im Rahmen der „Nacht der Kreativen“ die künstlerischen Gewerke ausgezeichnet, moderiert von Gisa Flake. Am zweiten Abend folgte die Gala in den MMC-Studios, moderiert von Barbara Schöneberger. Der Deutsche Fernsehpreis wird seit dem Jahr 1999 jährlich vergeben und versteht sich als eine Art Pendant zum amerikanischen Emmy Award. Ziel ist es, die Qualität und Vielfalt deutscher TV-Produktionen in den Vordergrund zu stellen und herausragende Leistungen in verschiedenen Bereichen des Fernsehens zu würdigen. Insgesamt wurden Preise in 29 Kategorien vergeben, als bester Fernsehfilm setzte sich die ARD-Produktion „Ein Mann seiner Klasse“ durch. In der Kategorie Beste Drama-Serie wurde „KRANK Berlin“ ausgezeichnet, die ärztliches Personal im Spannungsfeld zwischen Beruf und persönlichem Leben zeigt.


Die Produktion konnte zusätzlich den Preis für die beste Kamera gewinnen. Die Politthriller-Serie „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ konnte ebenfalls zweifach abräumen: Pia Strietmann erhielt die Auszeichnung für die beste Regie, während Martina Eisenreich für die Musik geehrt wurde. In der Kategorie Beste Comedy-Serie gewann die Netflix-Produktion „Achtsam Morden“. In den technischen Kategorien gewannen unter anderem „ZEIT Verbrechen“ für die beste Montage und „Ich bin Dagobert“ für die beste Ausstattung. In der Verteilung der insgesamt 29 Preise führt die ARD mit acht Auszeichnungen, gefolgt vom ZDF mit sechs. Die Streaming-Dienste Netflix, Prime Video und Apple TV+ räumten jeweils zweifach ab. Bei den Schauspielpreisen stand neben Leonard Kunz auch Maria Furtwängler im Mittelpunkt. Sie wurde für ihre Rolle in „Bis zur Wahrheit“ als beste Schauspielerin geehrt.


In ihrer Dankesrede verband Furtwängler die persönliche Anerkennung mit einem gesellschaftlichen Statement zum Thema sexualisierte Gewalt. Furtwängler erklärte, das Projekt sei von gegensätzlichen Gefühlen getragen worden – von Hoffnung, aber auch von Zorn. Zorn darüber, dass es in der heutigen Gesellschaft noch immer nicht selbstverständlich sei, dass eine Frau jederzeit „Nein“ sagen dürfe – unabhängig davon, ob sie etwa einen kurzen Rock trage. Der Deutsche Fernsehpreis gilt seit seiner Einführung 1999 als wichtigste nationale Auszeichnung für TV-Produktionen. Neben der Würdigung fiktionaler Arbeiten umfasst er auch Formate aus Information, Unterhaltung und Sport. Den Ehrenpreis erhielt Otto Waalkes. Darüber hinaus erhielt Samuel Benito den Förderpreis.


Die Auszeichnungen 2025 im Überblick:


Bester Fernsehfilm/Mehrteiler

  • „Ein Mann seiner Klasse“ (ARD/SWR/BR/Saxonia Media)

  • „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ (ARD/Degeto/rbb/SWR/hr/Sperl Film/X Filme)

  • „Wer ohne Schuld ist“ (ARD/SWR/Relevant Film)


Beste Drama-Serie

  • „KRANK Berlin“ (ZDF/Apple TV+/Violet Pictures/REAL FILM Berlin)

  • „Uncivilized“ (ZDF/Das kleine Fernsehspiel/cocktailfilms/Kollektiv Zwo)

  • „ZEIT Verbrechen“ (RTL+/X Filme)


Beste Comedy-Serie

  • „Achtsam Morden“ (Netflix/Constantin Film)

  • „Angemessen Angry“ (RTL+/Studio Zentral)

  • „Tschappel“ (ZDF/Apollonia Film/LAX Entertainment)


Beste Schauspielerin

  • Marie Bloching für „Angemessen Angry“ (RTL+/Studio Zentral)

  • Maria Furtwängler für „Bis zur Wahrheit“ (ARD/NDR/Atalante Film/Nordfilm)

  • Haley Louise Jones für „KRANK Berlin“ (ZDF/Apple TV+/Violet Pictures/REAL FILM Berlin)

  • Melodie Simina für „Schwarze Früchte“ (ARD/Degeto/Jünglinge Film/Studio Zentral)

  • Lou Strenger für „Wer ohne Schuld ist“ (ARD/SWR/Relevant Film)


Bester Schauspieler

  • Aaron Hilmer für „Wer ohne Schuld ist“ (ARD/SWR/Relevant Film)

  • Leonard Kunz für „Ein Mann seiner Klasse“ (ARD/SWR/BR/Saxonia Media)

  • Friedrich Mücke für „Ich bin Dagobert“ (RTL+/Zeitsprung Pictures)

  • Slavko Popadic für „KRANK Berlin“ (ZDF/Apple TV+/Violet Pictures/REAL FILM Berlin)

  • Tom Schilling für „Achtsam Morden“ (Netflix/Constantin Film)


Beste Regie Fiktion

  • Alex Schaad und Fabian Möhrke für „KRANK Berlin“ (ZDF/Apple TV+/Violet Pictures/REAL FILM Berlin)

  • Pia Strietmann für „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ (ARD/Degeto/rbb/SWR/hr/Sperl Film/X Filme)

  • Elsa van Damke für „Angemessen Angry“ (RTL+/Studio Zentral)


Bestes Buch Fiktion

  • Bilal Bahadır für „Uncivilized“ (ZDF/Das kleine Fernsehspiel/cocktailfilms/Kollektiv Zwo)

  • Lena Fakler für „Bis zur Wahrheit“ (ARD/NDR/Atalante Film/Nordfilm)

  • Jan Schomburg, Astrid Øye, Pål Sletaune für „Die Affäre Cum-Ex“ (ZDF/X Filme/True Content Entertainment/epo-Film)


Beste Kamera Fiktion

  • Felix Cramer für „Ich bin Dagobert“ (RTL+/Zeitsprung Pictures)

  • Tim Kuhn und Jieun Yi für „KRANK Berlin“ (ZDF/Apple TV+/Violet Pictures/REAL FILM Berlin)

  • Felix Pflieger für „ZEIT Verbrechen: Dezember“ (RTL+/X Filme)


Beste Montage Fiktion

  • Andrea „Andi“ Pek, Christoph Otto, Andreas Menn und Friederike Hohmuth für „ZEIT Verbrechen“ (RTL+/X Filme)

  • Julia Kovalenko, Gesa Jäger, Bobby Good und Adrienne Hudson für „KRANK Berlin“ (ZDF/Apple TV+/ Violet Pictures/REAL FILM Berlin)

  • Amina Lorenz für „Polizeiruf 110 – Jenseits des Rechts“ (ARD/BR/PROVOBIS)


Beste Musik Fiktion

  • Martina Eisenreich für „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ (ARD/Degeto/rbb/SWR/hr/Sperl Film/X Filme)

  • Mathieu Lamboley für „Cassandra“ (Netflix/Rat Pack Filmproduktion)

  • Karwan Marouf für „Love Sucks“ (ZDF/Studio Zentral/U5 Filmproduktion)


Beste Ausstattung Fiktion

  • Tanja Gierich (Kostüm) für „Ein Mann seiner Klasse“ (ARD/SWR/BR/Saxonia Media)

  • Andreas Kohl und Nicolas Corson (VFX) für „Nachts im Paradies“ (MagentaTV/Windlight Pictures/Beside Productions/Satel Film)

  • Anke Winckler (Kostüm), Julian Augustin (Szenenbild) für „Ich bin Dagobert“ (RTL+/Zeitsprung Pictures)

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